The Limits of Control
Roadmovie, in dem ein geheimnisvoller Fremder nach Spanien reist, um einen mysteriösen Auftrag zu erfüllen.
Mit Vortrag von Alexander Samans:
Mit dem Film „The Limits of Control“ aus dem Jahr 2009 bricht Jim Jarmusch mit seiner bisherigen Erzählweise und führt sie zugleich radikal weiter. Der Fokus liegt nicht auf dem Plot des Films, sondern auf der szenischen Inszenierung bzw. auf den einzelnen Bildern und Dialogen, verzichtet aber auf den typischen Jarmusch-Humor. Der Film agiert auf unterschiedlichen Ebenen. Er ist eine Reflektion auf den klassischen Spionage-Thriller, thematisiert in diesem Kontext grundlegende erkenntnistheoretische Fragen und verliert sich zugleich in der Ästhetik des Moments. Wie in einer einzigen Traumsequenz reihen sich Ereignisse aneinander. Deren Zusammenhang wird dem Zuschauer nicht eingehämmert, sondern durch das zugrundeliegende Element des Films der „Power of Imagenation“ vermittelt. Jarmusch selbst sagte einmal, der Film habe keine Message. Wie zutreffend diese Aussage ist soll im Vortrag und der anschließenden Diskussion erörtert werden.
Trailer:
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