Teheran Tabu
Mit seinem Debüt hat der in Deutschland lebende Regisseur Ali Soozandeh eine kraftvolle Gesellschaftskritik vorgelegt. Im patriarchalen Iran herrscht eine rigide Sexualmoral, die Männern alle Freiheit gibt, während Frauen systematisch unterdrückt werden. Anhand von drei beispielhaften Geschichten zeigt “Teheran Tabu” wie nah religiöse Sexualmoral, Unterdrückung und Bigotterie beieinander liegen. Der Animationsfilm wurde in einem Studio in Wien mit realen Schauspielern gedreht, deren Mimik und Bewegungen mithilfe des Motion-Capture-Verfahrens aufgenommen wurden. Im Anschluss wurden die Bilder durch die sogennante Rotoskopie verfremdet, ein Verfahren, das auch schon bei dem gefeierten Animationsfilm „Waltz with Bashir“ eingesetzt wurde. Der Regisseur ist bei der Bonn-Premiere des Films am Sa. 18. November um 21 Uhr zu Gast.
Trailer:
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