Philosophische Filmbetrachtungen: Patagonia
Ein 20-jähriger Mann mit dem Gemüt eines Kindes entflieht der Obhut seiner fürsorglichen Tanten, um sich einem charismatischen Animateur anzuschließen, der mit seinem Wohnmobil von Ort zu Ort zieht. Auf ihrer Reise durch Süditalien entwickelt sich zwischen dem unschuldigen jungen und dem älteren Mann eine von Manipulation und Missbrauch geprägte Beziehungsdynamik. Ein von roher Energie angetriebener queerer Debütfilm als Porträt einer perspektivlosen Jugend am Rand der Gesellschaft, die sich in Widersprüche zwischen Freiheitsdrang und emotionaler Abhängigkeit verfängt.
Bei uns zu sehen im Rahmen der Reihe „Philosophische Filmbetrachtungen“ am Donnerstag, 9. Juli um 19 Uhr. Mit anschließendem Vortrag von Alexander Samans und gemeinsamer Diskussion.
