Die Verlegerin Helga Pato wird während einer Zugfahrt von dem Psychiater Ángel Sanagustin angesprochen. Um die Zugfahrt etwas angenehmer zu gestalten, beginnt er, ihr seine Lebensgeschichte und insbesondere von seinem ungewöhnlichsten Fall zu erzählen. Nach dem Matroschka-Prinzip wird Helga Pato in immer tiefere Schichten der Erzählung hineingezogen. Das zufällige Zusammentreffen mit dem Psychiater wird unwiderruflich die Zukunft der Verlegerin als auch die der Figuren aus den Geschichten bestimmen, die in einer Serie von unvorhersehbaren Ereignissen verwickelt sind, die sich Schicht für Schicht ineinander verweben, bis sie einen wahnsinnigen Höhepunkt erreichen. Der Film steht In bester Tradition surrealistischen Filmemachens, als würden Luis Buñuel und Salvador Dalí noch einmal zusammenarbeiten.

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22/09/2020 - 20:30 Spanisches Kino in OmU
Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden
Kino in der Brotfabrik
Spanien 2019
Regie: Aritz Moreno