Der Förderverein Filmkultur präsentiert in Kooperation mit Bonn Center for Dependency & Slavery Studies: Viva Yurumanguí
Der Förderverein Filmkultur präsentiert am 25. Juni um 19:00 Uhr in Kooperation mit Bonn Center for Dependency & Slavery Studies den Dokumentarfilm „Viva Yurumanguí“ – in der Originalversion mit englischen Untertiteln.
An der abgelegenen Pazifikküste Kolumbiens kämpft die Community Yurumanguí Palenque weiterhin für ihre Freiheit, nachdem ihre Vorfahren vor der Sklaverei geflohen sind. Heute ist ihr Territorium durch bewaffnete Gruppen und Umweltzerstörung bedroht, was die Community und ihre Traditionen gefährden. Umso bedeutender ist ihre Teilnahme am größten Festival afrokolumbianischer Musik: Dort präsentieren sie ihre Traditionen, verteidigen ihr Territorium und erinnern die Außenwelt daran, dass sie weiterhin existieren.
Anschließend gibt es im Kino ein Gespräch mit den Regisseuren Emma Christopher und Sergio Leyva Seiglie, sowie mit dem Gemeindevorsteher von Yurumanguí (Online).
Vor der Vorführung werden Snacks und Getränke gereicht. Danach gibt es auch ein Public Viewing der WM in der Brotfabrik.