Bridge of Spies
Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs wird 1957 in New York ein russischer Spion enttarnt. Vor Gericht wird ihm ein unerfahrener Pflichtverteidiger zur Seite gestellt, der sich als so hartnäckig und versiert erweist, dass er mit einer heiklen Mission beauftragt wird: Er soll mit den Sowjets einen Austausch des Gefangenen gegen den abgeschossenen U2-Piloten Gary Powers zuwege bringen. “Bridge of Spies” ist atemberaubend spannend und faszinierend, brillant gespielt nicht nur von Hanks, sondern auch der exzellenten Theaterikone Mark Rylance in einem seiner seltenen Filmauftritte als Abel, der nicht von ungefähr wirkt wie eine absurde Figur aus einem Coen-Brüder-Film: Ethan und Joel Coen haben das Drehbuch bearbeitet und wohl den entscheidenden Dreh verpasst, das Authentische mit den surrealen Aspekten der Geschichte vermählt. Zu einem Meisterwerk, das die alte Schule vertritt und zugleich auf den Kopf stellt.
Trailer:
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