Ariel
„Der Erinnerung an die finnische Realität“ hat das nordische Regiegenie Aki Kaurismäki seine ironische Aussteigergeschichte gewidmet. Bereits in seinem 1986 entstandenen Spielfilm „Schatten im Paradies“ hatte Kaurismäki das Leben in Helsinki in tristen Farben gemalt und die Liebesgeschichte eines Müllmanns und einer Supermarkt-Kassiererin bar jeglicher Romantik und Sentimentalität erzählt. Doch Kaurismäkis kurze, schnelle Filmerzählungen sind weit entfernt von platter Sozialkritik. Mit trockenem Humor erzählt er in seiner berührenden Ballade „Ariel – Abgebrannt in Helsinki“ von der Unmöglichkeit, in einer Geld- und Leistungsgesellschaft ohne Lohn und Brot ehrbar zu bleiben.
