Kinowoche Montag 19.1. – Sonntag 25.1.
Liebe Freunde und Freundinnen der Bonner Kinemathek,
Europäischer Filmpreis
Am Wochenende wurde in Berlin der Europäische Filmpreis vergeben. Der ganz große Gewinner ist SENTIMENTAL VALUE. Ausgezeichnet wurde das skandinavische Vater-Tochter-Drama als BESTER FILM, Joachim Trier als BESTER REGISSEUR, Stellan Skarsgaard als BESTER HAUPTDARSTELLER und Renate Reinsve als BESTE HAUPTDARSTELLERIN: Zuvor hat der Film in Cannes den großen Preis der Jury gewonnen und er steht noch auf der Vorauswahl-Liste für den Oscar als bester internationaler Film! Unsere nächsten Spieltermine von SENTIMENTAL VALUE sind: Spieltermine: Di. 20.1. um 20 Uhr, So. 25.1. und So. 1.2. jeweils um 18 Uhr.
IN DIE SONNE SCHAUEN Regisseurin Mascha Schilinski verwebt auf eindrucksvolle narrative Art die Schicksale von vier Mädchen, die zu unterschiedlichsten Zeiten auf demselben Bauernhof in der Altmark ihre Kindheit bzw. Jugend verbrachten. Gewann am Wochenende den Europäischen Filmpreis in der Kategorie BESTES KOSTÜM. Ist nominiert für den Oscar und ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury in Cannes. Bei uns nochmals zu sehen am Mo. 19.1. um 19.30 Uhr
zum Bundesstart
haben wir gleich zwei Neueinsteiger in unserem Programm:
DIE STIMME VON HIND RAJAB ist ein Hybridfilm aus Dokumentar- und Spielfilm über die verzweifelte Rettungsmission eines Mädchens in Gaza-Stadt 2024. Der Film basiert auf Original-Tonaufnahmen des telefonischen Hilferufs und sorgte schon auf einigen Filmfestivals für emotionale Resonanzen. Spieltermin: Fr. 23.1. um 18.30 Uhr
Amüsant-witzig geht es in dem französischen Spielfilm DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER zu. Hier gerät ein klassisches bürgerliches Ehepaar per Wackelkontakt der Waschmaschine in die Jetztzeit – und erlebt plötzlich Emanzipation, Diversität und Digitalisierung. Spieltermine: Do. 22.1. um 18.30 Uhr, Sa. 24.1. um 18.30 Uhr, So. 25.1. um 16 Uhr.
Kino (nicht nur) für Kids
Der mehrfach preisgekrönte Animationsfilm des lettischen Regisseurs Gints Zilbalodis FLOW . Eine Gruppe unterschiedlicher Tiere versucht sich vor einer Flutkatastrophe zu retten – und nur gemeinsam ist man stark! Exklusiver Spieltermin: So. 25.1. um 15 Uhr
Neu im Programm
In THERAPIE FÜR WIKINGER ist Mads Mikkelsen Teil einer Räuber-Bande, in der jedes Mitglied auch psychisch gestörter Außenseiter ist. Mikkelsen hält sich zum Beispiel für John Lennon! Regisseur Anders Thomas Jensen („Adams Äpfel“) inszeniert eine schwarzhumorige Komödie mit Knalleffekten aber auch Tiefgang-Momenten. Spieltermine: Do. 22.1. um 20.30 Uhr und am Fr. 23.1. um 19.30 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn.
SORRY, BABY ist ein bewegendes melancholisches US-Drama, um eine junge Literaturstudentin, die mit einem traumatischen Erlebnis aus der Vergangenheit fertig werden muss. Regisseurin Eva Victor wurde auf dem Sundance Filmfestival mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnet! Spieltermin: Fr. 23.1. um 20.30 Uhr
Letztmals zu sehen !!!:
DANN PASSIERT DAS LEBEN Als ein Ehepaar ( Ulrich Tukur, Anke Engelke) nach 35 Jahren kurz vor der Pensionierung steht, müssen sie sich nach langer Zeit mit ihrer Beziehung auseinandersetzen, die in kalter Routine erstarrt ist. Spieltermin (letztmals): Mo. 19.1. um 15.30 Uhr)
Und weiterhin im Repertoire:
EIN EINFACHER UNFALL In seinem neuesten Moral- und Rachedrama entwickelt der mehrfach preisgekrönte iranische Regisseur Jafar Panahi wie eine zufällige harmlose Alltagssituation eine Kette von dramatischen Konsequenzen mit sich zieht. Gewinnerfilm GOLDENE PALME beim Filmfestival Cannes 2025! Spieltermine: Mo. 19.1. um 17.30 Uhr, Mi. 21.1. um 20.30 Uhr, Sa. 24.1. um 20.30 Uhr
In DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE spielt Charly Hübner einen vor dem Bankrott stehenden Videothekenbetreiber aus Berlin, der durch eine kleine Flunkerei 2019 in Berlin unfreiwillig zum Ex-DDR-Helden wird. In seiner letzten Kino-Komödie hinterfragt der 2024 verstorbene Regisseur Wolfgang Becker („Das Leben ist eine Baustelle“ und „Goodbye Lenin“) Aspekte wie deutsch-deutsche Befindlichkeiten und die Machtposition von Medien. Spieltermin: Di. 20.1. um 19.30 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn
AYSHA CAN’T FLY ist ein außergewöhnliches afrikanisches Drama: Aisha ist eine 26-jährige sudanesische Pflegerin, die in einem Viertel im Herzen von Kairo lebt, wo sie die Spannungen zwischen ihren afrikanischen Mitbürgern und den örtlichen Gangs miterlebt. Während sie sich ihrem fordernden Leben stellt verschwimmen mitunter Realität und Traumwelt… Spieltermin: Mi. 21.1. um 18 Uhr
Alle unsere aktuellen cineastischen Angebote findet ihr auch unter dem Menüpunkt FILME/TICKETS. Dort können auch Tickets im Vorverkauf erworben werden. Selbstverständlich gibt es immer auch eine Abendkasse.
Wir sehen uns im Kino!