Programm: Schule und Kino
Brutale lateinamerikanische Jugendbanden sind ein Schwerpunkt des Juni-Programms. Wir freuen uns noch über Filmwünsche für die nächste Ausgabe von cinescuela, die vom 4. bis 17. November stattfindet.
BRD 1969 - Regie: Rainer Werner Fassbinder - mit Hanna Schygulla, Lilith Ungerer, Rudolf Waldemar Brem, Doris Mattes - FSK: ab 16 - Länge: 88 min.
Ende der 1960er Jahre in einem Münchener Vorort. Eine Clique junger Männern und Frauen, die sich treffen, zusammen trinken, herumhängen. Da taucht der junge griechische Gastarbeiter Jorgos im Vorort auf. Vorurteile brechen hervor, Machismo, Aggressionen kommen zum Vorschein. Wird die Situation eskalieren? Das auf einem eigenen Theaterstück basierende Sozialdrama machte Fassbinder bekannt.
31.5. um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) USA 2009 - Regie: Tom Ford - nach dem gleichnamigen Roman von Christopher Isherwood - mit Colin Firth, Julianne Moore, Nicholas Hoult, Matthew Goode - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 14 - Länge: 100 min.
Ein Tag im Leben George Falconers, vielleicht sein letzter. Verzweifelt über den Verlust seines langjährigen Partners, plant der britische Literaturprofessor seinen Suizid. "Ein traumwandlerisch schöner, trauriger Film" (Süddeutsche Zeitung). "Isherwood attackiert in seinem Roman die versteckte Homophobie der liberalen 1960er-Jahre und lässt seinen Helden darüber spekulieren, welche sichtbare Formen der Homosexualität die Gesellschaft zu tolerieren bereit ist. Diese Frage ist immer noch hoch aktuell und wird in Fords Adaption auf anspruchsvolle Weise verhandelt. Entsprechend eignet sich sein Film gerade für den Sozialkunde/Gemeinschaftskunde-Unterricht der höheren Klassen. Mit seiner zugleich freien (im Buch tauchen beispielsweise bestimmte Handlungselemente nicht auf) und werktreuen Adaption ist A SINGLE MAN außerdem ein Paradebeispiel für eine gelungene Literaturverfilmung. Englisch- und Deutsch-Lehrer/innen finden hier einen komplexen Einstieg ins Thema des Medienwechsels" (kinofenster).
3.-5.6., 7. und 9.6. um 21 Uhr im Kino in der Brotfabrik, 8.6. um 19.30 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 3.-9.6.
(OmU) Spanien 2008 - Regie: José Antonio Quirós - mit Celso Bugallo, Gary Piquer, Clara Segura, - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 96 min.
Der schottische Autor Pol Ferguson strandet mit Motorpanne in einem Ort in Asturien. Dort begegnet er einer schrulligen Dorfgemeinschaft, zu der neben einer attraktiven jungen Witwe auch der Bauer Federico gehört, der seit 30 Jahren gegen das örtliche Kohlekraftwerk kämpft. "Die von allen 'Umwelt'-Einflüssen bereinigte Handlungsebene - der neugierige Eindringling, der einen fremden Mikrokosmos erst beobachtet, sich dann von ihm faszinieren lässt und ihn schließlich verändert - entpuppt sich als eher biedere Variante eines im Film häufig durchgespielten Motivs. Auch ästhetisch kommt Regisseur José Antonio Quirós mit seiner Inszenierung nicht über Fernsehfilm-Niveau hinaus (...). Doch diese Dinge den Filmemachern ernsthaft zum Vorwurf zu machen hieße mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. FEDERICOS KIRSCHEN will keinen filmischen, sondern vor allem einen didaktischen Beitrag leisten zur auch hierzulande sehr aktuellen Diskussion um eine ökologisch nachhaltige Energiepolitik" (critic.de).
4.-5.6. um 19 Uhr, 6.6. um 16.30 Uhr, 7.6. um 19 Uhr, 8.6. um 21 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 4.-8.6.
Deutschland 2009 - Regie: Anne Linsel - mit Pina Bausch, Jo Ann Endicott, Bénédicte Billiet - FSK: ab 6 - Altersempfehlung: ab 12 - Länge: 89 min.
Im November 2008 hatte das Stück "Kontakthof" von Pina Bausch in einer neuen Fassung Premiere – getanzt von 14-18 jährigen Jugendlichen. Der Dokumentarfilm, der die Probenarbeit begleitet, zeigt die Entwicklung der jungen Tänzerinnen und Tänzer zu choreographischer Perfektion, aber auch die persönliche Auseinandersetzung der Darsteller/innen mit den Themen des Stücks, der Suche nach Liebe, den damit verbundenen Enttäuschungen und Aggressionen.
10.-11.6. um 19 Uhr, 13.6. um 17 Uhr, 15.6. um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 10.-15.6.
(OmU) Frankreich 2009 - Regie: Jan Kounen - mit Anna Mouglalis, Mads Mikkelsen - FSK: ab 6 - Länge: 120 min.
Die Premiere des Balletts "Le sacre du printemps" des revolutionären Komponisten Igor Strawinski in Paris 1913 endete im Tumult. Die junge Modeschöpferin Coco Chanel aber war begeistert. Was passiert, wenn zwei prägende Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts einander näher kommen? "Nie ist die Kamera statisch, immer in Bewegung zitiert sie die Leitlinie der Epoche. Die Bilder arbeiten stark mit der Ornamentik von Oberflächen, seien es die Interieurs, in denen sich die Pariser Hautevolee tummelt, oder die vollbesetzten Ränge der Oper. Dagegen setzt Kounen immer wieder die reduzierten Chanel-Farben, die unerwartet in den Kompositionen auftauchen und in ihrem minimalistischen Programm abgeklärt wirken wie Mademoiselle Coco (Anna Mouglalis) selbst" (taz).
17.-19.6. um 19 Uhr, 20.6. um 17 Uhr, 21.6. um 18 Uhr, 23.6. um 18.30 Uhr im Kino in der Brotfabrik, 22.6. um 19.30 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 17.-23.6.
(OmU) El Salvador / Frankreich 2008 - Regie: Christian Poveda - FSK: ab 16 - Länge: 90 min.
Der französische Dokumentarfilmer Christian Poveda hat mehr als ein Jahr unter Mitgliedern der gewalttätigen Jugendgang Mara 18 in San Salvador verbracht. "Wir müssen versuchen zu verstehen, warum 12- oder 13-Jährige einer Gang beitreten und ihr Leben für sie opfern", sagte er in einem Interview. "Es sind sensibel beobachtete Kleinigkeiten, die hier etwas erzählen, mehr als es jede Statistik oder soziologische Analyse könnte (...). An mehreren Stellen begleitet spanischer HipHop bedacht montierte Bilderfolgen, nie jedoch wird das Leben der Menschen dort in eine popkulturelle Performance der Gangsterklischees verpackt. Poveda bewahrt vornehmlich eine einfühlende Distanz, und wenn seine Kamera dann doch eine Bühne für die Menschen bereitet - beim Tanzen oder Tätowieren -, spürt der Betrachtende das Verführerische dieses sonst so grausamen Alltags. Seiner Faszination für dieses Leben ist der Regisseur im September 2009 erlegen. Auf dem Rückweg von Dreharbeiten geriet er in einen Hinterhalt und wurde mit vier Schüssen getötet" (fluter).
24.6. um 19.30 Uhr mit Vortrag von Otto Argueta (Guatemala) im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Deutschland 2010 - Regie: David Sieveking - FSK: ohne Altersbeschränkung - Altersempfehlung: ab 14 - Länge: 97 min.
"Auf der Suche nach Inspiration reist der Nachwuchsfilmemacher David Sieveking von Berlin in die USA zu seinem Idol David Lynch. Der (...) berühmte Regisseur hält dort einen Workshop über Kreativität, die er selbst aus Transzendentaler Meditation (TM) schöpft. Auch Sieveking lässt sich in diese Meditationstechnik einweisen (...). Doch je intensiver er sich mit TM befasst, desto mehr entpuppt sich die spirituelle Gemeinschaft als profitorientiertes Unternehmen mit dubiosen Praktiken. (...) Durch die unterhaltsame Ich-Perspektive leistet DAVID WANTS TO FLY auf eingängige Weise Aufklärungsarbeit. Das im Film aufgezeigte Faszinations- und Gefahrenpotenzial von TM kann als Basis für eine kritische Auseinandersetzung mit spirituellen Erfahrungen, sektenähnlichen Bewegungen und Sekten dienen. Doch weil der Film einen sehr persönlichen Blick auf TM wirft, sind vertiefende Recherchen etwa zur Einordnung der TM-Bewegung oder zu deren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einfluss in Deutschland unbedingt zu empfehlen" (kinofenster).
25.-26.6., 28.-30.6. um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 25.-30.6.
(OmU) Frankreich / Italien 2009 - Regie: Mona Achache - nach dem Roman "L'élégance du hérisson" von Muriel Barbery - mit Josiane Balasko, Garancelle Le Guillermic, Togo Igawa, Anne Brochet, Ariane Ascaride - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 13 - Länge: 99 min.
"Die 11-jährige Paloma lebt mit ihrer Familie in einer großzügigen Wohnung mitten in Paris. Weil sich das hochintelligente Mädchen weder von den viel beschäftigten Eltern noch von ihrer Schwester verstanden fühlt, beschließt sie, sich an ihrem nächsten Geburtstag das Leben zu nehmen. Im gleichen Haus lebt auch die mürrische Concierge Madame Michel. Unerwartet entwickelt sich zwischen der abweisenden Frau und Paloma eine Freundschaft. (...) Humorvoll und visuell ansprechend führt der Film seine junge Protagonistin durch eine existenzielle Lebenskrise, die sie am Ende konstruktiv bewältigt. Im Unterricht bieten sich deshalb gute Möglichkeiten, Fragestellungen nach familiären Konstellationen und Rollenbildern aufzugreifen. Selbstfindung und das Bestreben, seinen eigenen Platz im Leben zu finden, Prozesse, die für die Entwicklung Heranwachsender relevant sind, können ebenfalls bearbeitet werden. Auch schwierige Themen wie Entfremdung, Selbsttötung, Tod und Trauer werden im Film unbefangen angesprochen und können im Unterricht reflektiert und vertieft werden. Auf filmästhetischer Ebene lässt sich die visuelle Gestaltung analysieren, vor allem die dramaturgische und inhaltliche Funktion der Film-im-Film-Szenen" (kinofenster).
ab 2.7.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: ab 2.7.
BRD 1960 - Regie: Peter Gorski - mit Will Quadflieg, Gustav Gründgens, Elisabeth Flickenschildt - nach dem Theaterstück von Johann Wolfgang von Goethe - Länge: 128 Min.
Die Verfilmung der legendären Inszenierung von Gustav Gründgens im Deutschen Schauspielhaus Hamburg.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(DF) Frankreich/ Polen/ BRD 1982 - Regie: Andrzej Wajda - nach einem Theaterstück von Stanislawa Przybyszewska - mit Gérard Depardieu, Patrice Chéreau - Länge: 136 Min.
"Dantons Tod als philosophisches Theaterdrama um Freiheit und Demokratie und ihre Aushöhlung durch die Überhöhung von abstrakten Prinzipien. (...) in einer (...) spannenden Weise inszeniert (...)" (Lexikon des internationalen Films). Als Ergänzung zur schulischen Behandlung des Büchner-Stücks "sehr empfehlenswert" (Klett).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
BRD/F 1975 - Regie: Eric Rohmer - mit Edith Clever, Bruno Ganz, Edda Seippel, Otto Sander - nach der Erzählung von Heinrich von Kleist - Länge: 102 Min.
Rohmers sensible, an der Literatur und Kunst um 1800 orientierte Verfilmung der Geschichte einer jungen Adligen, die ohne ihr Wissen geschwängert worden ist. "Mit Sinn für die Absurdität der Geschichte legt Rohmer die ironische Moralkritik der Vorlage bloß, um daraus ein heiteres Plädoyer für die praktizierte Menschlichkeit jenseits bürgerlicher Konventionen zu entwickeln" (Lexikon des internationalen Films). "Kleists Text Wort für Wort zu folgen, ist das Leitmotiv unserer Verfilmung!" (Rohmer)
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
BRD 1972-74 - Regie: Rainer Werner Fassbinder - nach dem Roman von Theodor Fontane - Länge: 141 Min.
Die 17-jährige Effi (Hanna Schygulla) wird mit dem zwanzig Jahre älteren Baron von Innstetten verheiratet. Bald fühlt sie sich einsam und unglücklich. Da lernt sie den jungen Major Crampas kennen. "Äußerst subtil inszenierte und geschlossene Verfilmung" (Lexikon des internationalen Films).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
BRD/ Frankreich 1965 - Regie: Volker Schlöndorff - nach dem Roman von Robert Musil - mit Mathieu Carrière - Länge: 87 Min.
"In einem Jungeninternat entwickeln sich unter den aus wohlhabenden Kreisen stammenden Zöglingen Hierarchien der Macht und der Abhängigkeit, die in der Mißhandlung eines Außenseiters jüdischer Herkunft gipfeln. Der junge Törless beobachtet das Treiben aus der Distanz [...]. Kongeniale Robert Musil-Adaption, die der klaustrophobischen, von Dekadenz gezeichneten Atmosphäre ihrer Vorlage gerecht wird und auch deren subtile Psychologie präzise rekonstruiert. [...] Volker Schlöndorffs Spielfilmdebüt überzeugt durch stilistische Geschlossenheit [...] und kritische Intelligenz" (Lexikon des Internationalen Films).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
DDR 1951 - Regie: Wolfgang Staudte - nach dem Roman von Heinrich Mann - mit Werner Peters, Paul Esser, Blandine Ebinger - FSK: 12 - Altersempfehlung: ab 14 - Länge: 108 min.
"Eine gelungene Satire nach Heinrich Manns Roman über den kleinbürgerlichen Aufsteiger Diederich Heßling im wilhelminischen Deutschland" (Filmportal).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
BRD/ Frankreich/ Griechenland 1990 - Regie: Volker Schlöndorff - nach dem Roman von Max Frisch - Länge: 113 Min.
"Ein in der Interpretationsnähe zur Ödipus-Tragödie nach Max Frischs Roman gestaltetes Drama, das in mitunter überwältigenden Bildern (...) die Stationen einer falschen Selbstdefinition beschreibt" (Lexikon des internationalen Films).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmeU) - Frankreich 1937 - Regie: Jean Renoir - mit Erich von Stroheim, Jean Gabin - 107 Min.
Die wechselnden, zumindest ebenso sehr von Klassenzugehörigkeit wie von Nationalität geprägten Beziehungen zwischen einem deutschen Offizier und drei Franzosen in einem Gefangenenlager des Ersten Weltkriegs - einer der ganz großen, immer noch sehenswerten Klassiker des Antikriegsfilms.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Frankreich 1953 - Regie: Jacques Tati - mit Jacques Tati, Nathalie Pascaud, Michèle Rolla - FSK: ab 6 - Länge: 110 min.
Der Ferienfilmklassiker von und mit Jacques Tati über den kauzigen Monsieur Hulot, der in einem Ferienort an der bretonischen Küste mit Pfeife und Hut unbeabsichtigt von einer Turbulenz in die nächste stolpert. In dem Film wird allerdings nicht viel gesprochen.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmeU) - Frankreich 1959 - Regie: François Truffaut - Länge: 88 Min.
Einer der großen Klassiker des französischen Kinos, erster Film Truffauts und Durchbruch der Nouvelle Vague, zugleich ein immer noch mitreißender Jugendfilm über die Erlebnisse des 13 jährigen Antoine Doinel, seinen Ärger mit Schule und Elternhaus. "Ein stilistisch und inszenatorisch wundervoller Film" (Lexikon des internationalen Films).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Frankreich 1992 - Regie: Jacques Doillon - mit Ismaël Jolé Ménébhi, Faye Anastasia, Jessica Tharaud - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 14 - Länge: 95 min.
Als der ungefähr 14 jährige Ismaël nach Gründen für den Suizid seines Freundes sucht, begegnet er bald einem geheimnisvollen Mädchen, in das er sich verliebt. Jacques Doillon gelingt es in diesem einfühlsamen Drama - wie in vielen seiner Filme - Alltag, Interessen und Probleme seiner jugendlichen Protagonisten gut und glaubwürdig zu zeigen.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Guinea / Frankreich 1994 - Regie: Cheik Doukouré - mit Aboucabar Sadiki Soumah, Salif Keita, Habib Hammoud, Agnès Soral - Altersempfehlung: ab 10 - Länge: 90 min.
Passend zur WM ein modernes afrikanisches Fußballmärchen. Der afrikanische Junge Badian aus einem kleinen Dorf in Guinea träumt davon, ein Fußballstar zu werden. Das Glück scheint ihm zu lächeln: Die médecin sans frontière 'Mme Aspirine' schenkt ihm einen echten Lederball. Nun kann sich Badian den Weltruhm erdribbeln.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) - Frankreich 1997 - Regie: Alain Resnais - mit Pierre Arditi, Sabine Azéma - Länge: 122 Min.
Leichthändig inszenierte Musical-Komödie des Altmeisters Alain Resnais, die 1998 mit gleich 7 Césars ausgezeichnet wurde (u.a. bester französischer Film 1998).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) - Frankreich 2001 - Regie: Jean-Pierre Jeunet - mit Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz - Länge: 122 Min.
Modernes Kinomärchen über die Kellnerin Amélie und die Suche nach dem Glück.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmeU) - Mexiko 1950 - Regie: Luis Buñuel - FSK: ab 16 - Länge: 80 Min.
Pedro lebt in den Slums von Mexiko City. Er gerät in den Bann einer Bande krimineller Jugendlicher. Als er Zeuge wird, wie der Bandenchef El Jaibo ein anderes Mitglied tötet, gerät auch sein eigenes Leben in Gefahr. Buñuels beklemmende, illusionslose Darstellung der sozialen Randgruppen der mexikanischen Gesellschaft wurde 1951 in Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet. Der mexikanische Filmklassiker ist einer der wenigen Filme, die in das Weltregister "Memory of the world" der UNESCO aufgenommen worden sind.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Spanien/Frankreich 1983 - Regie: Víctor Erice - nach der gleichnamigen Erzählung von Adelaida García Morales - mit Omero Antonutti, Sonsoles Anranguren, Icíar Bollaín, Lola Cardona - Länge: 94 Min. - Altersempfehlung: ab 16
Themen: Jugend, das Erbe des Spanischen Bürgerkriegs und die Franco-Diktatur, Familie, Identität
Eines Tages verschwindet der Vater der jungen Estrella. Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend im Spanien der 1950/60er Jahre tauchen auf, an die liebevolle Beziehung zu ihrem Vater, der seine Heimat in Südspanien infolge des Spanischen Bürgerkriegs verlassen hatte. Wird Estrella dem Geheimnis ihres Vaters auf die Spur kommen? Ein intensiver, poetischer Film über das Erwachsenwerden und eine der ersten filmischen Annäherungen an die Zeit der Franco-Diktatur. Erices Film gilt als eines der großen Meisterwerke des spanischen Kinos. Da seine ausgefeilte Ästhetik und sein ruhiges Tempo für heutige Schüler/innen aber ungewohnt sein dürften, ist eine Vorbereitung hier besonders wichtig.
Estrella es una joven adolescente, cuyo padre un día desaparece. Imágenes de la niñez, la adolescencia en la España de 1950/60 y la amorosa relación con su padre emergen en sus recuerdos y la llenan de incertidumbre. ¿Podrá Estrella seguirle la pista a la misteriosa historia de su padre?
Una intensa y poética historia sobre el crecer y la búsqueda de la propia identidad, y uno de los primeros acercamientos a la guerra civil española y a la dictadura de Franco. La película de Érice es considerada uno de los clásicos del cine español. Debido a su estética elaborada y al ritmo lento puede ser algo extraña para los jóvenes de hoy, por lo que se recomienda preparar a los alumnos.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) - Spanien 1999 - Regie: Pedro Almodóvar - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 16 - Länge: 101 Min.
Esteban ist gerade 17 geworden, will Schriftsteller werden und mehr über seinen Vater erfahren, den er nie gekannt hat. Als er bei dem Versuch, das Autogramm einer bewunderten Schauspielerin zu erhalten, von einem Auto überfahren wird, macht sich seine Mutter Manuela ihrerseits auf die Suche nach dem Vater ihres Sohnes. Sie bricht nach Barcelona auf, zu einer Reise in ihre Vergangenheit. In Barcelona trifft sie alte Freundinnen und schließlich auch den Vater Estebans - der inzwischen eine Frau ist und Lola heißt. Der vielfach ausgezeichnete Film (u.a. 1 Oscar, Europäischer Filmpreis, 7 Goyas) wurde in den von der Bundeszentrale für politische Bildung initiierten Filmkanon gewählt.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
Außerdem läuft SIN NOMBRE (Mexiko/USA 2009) von Cary Joji Fukunaga mit Edgar Flores, Paulina Gaitan vom 17.-23.6.
Schule und Kino: Wie geht das?
Links zum Filmeinsatz im Schulunterricht
Abendprogramm
Sie können auch Schulvorstellungen am Vormittag oder Nachmittag buchen. Die Filme, die abends gespielt werden, stehen meistens während der Zeit ihres Abendeinsatzes auch tagsüber zur Verfügung, einige Filme sogar darüber hinaus. Fragen Sie einfach nach!
Weitere Informationen und aktuelle Filmvorschläge für Schulvorstellungen: schulkino@bonnerkinemathek.de
Unsere Eintrittspreise richten sich nach der Zahl der Schüler/innen: In regulären Vorstellungen kostet die Karte ab 8 Personen (Schüler/innen mit oder ohne Lehrer/in) 4 Euro. In Schulvorstellungen beträgt der Eintrittspreis bis 20 Personen 100 Euro für die gesamte Gruppe (bei Filmen, die extra bestellt werden müssen 250 Euro), ab 20 Personen 5 Euro pro Person, ab 40 Personen 4 Euro pro Person, begleitende Lehrer/innen haben freien Eintritt. Für Schulfilmfestivals gelten besondere Eintrittspreise.