Gesamtübersicht
Das französische Schulfilmfestival cinéfête ist das Schulkinoereignis der kommenden Wochen. Das Festival findet vom 8. bis 14. März 2012 statt, die Lehrerfortbildung dazu am 9. Februar 2012. Wir laden herzlich dazu ein! Aber auch wenn Sie zufällig kein/e Französischlehrer/in sind, haben wir vielleicht einen passenden Film für Sie...
(OmU) Großbritannien 2011 - Regie: Cary Fukunaga - mit Mia Wasikowska, Michael Fassbender, Judy Dench - Länge: 120 min. - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 14
"Im Mittelpunkt der im viktorianischen England spielenden Geschichte steht die 18-jährige Waise Jane Eyre, die nach einer entbehrungsreichen Kindheit und Jugend eine Stelle als Gouvernante auf Thornfield Hall antritt. Ihr Dienstherr ist der ebenso charismatische wie unberechenbare Aristokrat Edward Rochester, zu dem sich Jane schnell hingezogen fühlt. Ungeachtet aller gesellschaftlichen Konventionen verlieben sich beide ineinander. (...) Neben einem Vergleich mit der literarischen Vorlage sowie einer Charakterisierung der Heldin lohnt sich eine Analyse der Sprache (weshalb es sich empfiehlt, JANE EYRE in der englischen Originalfassung zu sehen), die oft als Mittel der sozialen Abgrenzung dient. Hierbei ist interessant, das freie Denken und Selbstverständnis der Protagonistin zu analysieren. In diesem Zusammenhang bietet es sich an, sich allgemein mit Rollen- und Frauenbildern im 19. Jahrhundert zu beschäftigen und diese auch im Hinblick auf ihre Darstellung im Film zu untersuchen: Welche Lebensentwürfe hat Jane? Welche Aussichten eröffnen sich ihr als Gouvernante? Was sind ihre Träume und Wünsche und woran scheitert deren Verwirklichung?" (www.kinofenster.de)
1.-3.2. um 17 Uhr, 7.2. um 17 Uhr, 8.2. um 21 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 1.-8.2.
(OmU) / (DF) Iran 2011 - Regie: Asghar Farhadi - mit Leila Hatami, Peyman Moadi, Shahab Hosseini, Sareh Bayat - Länge: 123 min. - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 14
Die Ehe von Nader und Simin steckt in der Krise. Simin träumt davon, mit ihrer Tochter den Iran zu verlassen. Ihr Mann Nader aber will seinen kranken Vater nicht alleine lassen. Das Gericht lehnt eine Scheidung ab. Als die schwangere Razieh, die Nader als Pflegekraft eingestellt hat, ihr Kind verliert, eskaliert die Situation. "Oberflächlich betrachtet erzählt NADER UND SIMIN - EINE TRENNUNG ein Familiendrama, doch schon die Figurenkonstellation verdeutlicht, dass Farhadi in seinem Film eine zwischen Moderne und Tradition tief gespaltene Gesellschaft porträtiert. Der zentrale Konflikt - die Frage nach der Schuld am Tod des ungeborenen Kindes - berührt kritische Punkte des gesellschaftlichen Lebens: die Stellung der Frau, den Einfluss des Islam auf das sakuläre Leben und die repressive iranische Staatspolitik. Die traumatische Erfahrung der Tochter, die erleben muss, wie sich der Rechtsstreit ihrer Eltern zuspitzt, hebt den Konflikt auf eine persönliche Ebene. So ermöglicht der Film im Unterricht eine differenzierte Auseinandersetzung mit der iranischen Gegenwartsgesellschaft (...). Interessant wäre zudem die Analyse, wie es dem Regisseur gelungen ist, seine kritische Haltung gegenüber der Regierungspolitik an der Zensur vorbei in den Film einfließen zu lassen" (kinofenster.de). Gewinner der Berlinale 2011!
1.2. um 19 Uhr (OmU) sowie 5.2. um 18.30 Uhr (DF) im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Spanien / Frankreich / Mexiko 2010 - Regie: Icíar Bollaín - mit Gael García Bernal, Luis Tosar, Karra Elejalde - Länge: 103 Min. - Altersempfehlung: ab 15
Der idealistische junge Regisseur Sebastián will einen Film über Christoph Kolumbus drehen, der die brutale historische Wahrheit der Eroberung zeigt. Um die Kosten gering zu halten, setzt sein Produzent Costa das bolivianische Cochabamba als Drehort durch. Dort aber beginnt im Jahr 2000 eine "Guerra del Agua" gegen den multinationalen Konzern, an den die Wasserversorgung der Stadt verkauft worden ist. TAMBIÉN LA LLUVIA verbindet intelligent und leidenschaftlich Historienfilm, politisches Kino und einen Film über das Filmemachen. Das Drehbuch stammt von Paul Laverty, dem langjährigen Drehbuchautor des englischen Regisseurs Ken Loach, in dessen Film TIERRA Y LIBERTAD die spätere Regisseurin Icíar Bollaín eine der Hauptrollen gespielt hatte.
Themen: Conquista, Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas, Globalisierung und der Widerstand der indigenen Bevölkerung, Filmproduktion
Sebastián y Costa se proponen hacer una película sobre Cristóbal Colón, que enseñe la brutal verdad histórica sobre la conquista. Para ajustar la película a un modesto propuesto, eligen Cochabamba (Bolivia) como escenario del rodaje, ya que este país es uno de los más baratos y con mayor población indígena de Hispanoamérica. Pero precisamente allí, en el año 2000 estalla la Guerra del Agua, por el malestar causado en la población por la privatización y venta del agua a una multinacional.
TAMBIÉN LA LLUVIA aúna una inteligente y apasionante película histórica, cine político y una película sobre el rodaje cinematográfico. El guionista, Paul Laverty, fue durante muchos años el guionista de las películas del inglés Ken Loach, el director de TIERRA Y LIBERTAD en que Icíar Bollaín tiene uno de los papeles principales.
3.2. um 19.30 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn, 4.2. um 21 Uhr, 6.2. um 19 Uhr, 7.2. um 21 Uhr, 8.-9.2. um 19 Uhr, 12.-13.2. um 17 Uhr, 14.2. um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Weiterer Termin: 18. April um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 6.-14.2.
(OmU) USA 2011 - Regie: George Clooney - mit Ryan Gosling, George Clooney, Evan Rachel Wood, Paul Giamatti, Marisa Tomei, Philip Seymour Hoffman - Länge: 97 min. - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 15
Stephen Myers ist Wahlkampfmanager des Gouverneurs Mike Morris, der als Kandidat der Demokraten in die US-Präsidentschaftswahl gehen will. Der anfängliche Idealismus des jungen Manns wird bald auf eine harte Probe gestellt. "Die spannend inszenierte Geschichte, in deren Verlauf Stephen immer mehr in Bedrängnis gerät und sich schließlich zwischen Opportunismus und Idealismus entscheiden muss, gibt einen interessanten Einblick in das US-amerikanische Wahlsystem. Vor allem jedoch bietet sie Anlass zur Diskussion über die Funktion der Medien, die realistischen Möglichkeiten einer ehrlichen Politik und die Schwierigkeit, die eigenen Ideale nicht zu verleugnen. Clooney entlässt sein Publikum mit einem unguten Gefühl. Gerade deshalb trägt sein Film auch über das Kino hinaus" (kinofenster.de).
9.-11.2. um 21 Uhr, 12.2. um 19 Uhr, 13.-14.2. um 21 Uhr, 15.2. um 17 Uhr, 17., 19., 20. und 22.2. um 21 Uhr im Kino in der Brotfabrik, 21.2. um 19.30 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 9.-22.2.
(OmU) Nicaragua 2009 - Regie: Florence Jaugey - mit Alma Blanco, Gabriel Benavides, Rigoberto Mayorga - Länge: 87 Min. - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 14
Yuma lebt in einem Armenviertel in Managua, der Hauptstadt von Nicaragua. Die intelligente, lebenslustige junge Frau träumt von einem besseren Leben. Sie hat genug davon, sich mit den Gangs ihres Viertels herumzutreiben. Statt dessen beginnt sie, eisern für eine Karriere als Profiboxerin zu trainieren. Durch Zufall lernt sie den Studenten Ernesto kennen. Hat ihre Freundschaft trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft eine Chance? Die aus Frankreich stammende Dokumentarfilmerin Florence Jaugey zeigt in ihrem v.a. mit Laien besetzten Spielfilmdebüt ein sehr authentisches Bild des Landes. Alma Blanco gewann für ihre erste Filmrolle auf dem renommierten Filmfestival von Guadalajara den Preis als beste Hauptdarstellerin.
Themen: Jugend in Lateinamerika, der Traum von einem besseren Leben, gesellschaftliche Unterschiede, Nicaragua, Identität, Freundschaft, Liebe, Familie, Verantwortung
LA YUMA cuenta la historia de una joven inteligente y llena de vida de los pobres barrios de Managua, Nicaragua, que sueña con una vida mejor. Cansada ya de vagabundear con las bandas de su barrio, empieza a entrenar para convertirse en boxeadora profesional. Por medio de un robo, Yuma conoce a Ernesto, un estudiante de Periodismo de clase media. ¿Tendrá su amistad una posibilidad, a pesar de sus diferentes procedencias?
La documentalista francesa Florence Jaugey muestra con actores aficionados, en su debut en el largometraje de ficción, un auténtico cuadro del país. Alma Blanco ganó por su primera película el premio como mejor actriz protagonista en el famoso festival de Guadalajara.
15.2. um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Argentinien / Spanien 2011 - Regie: Sebastián Borensztein - mit Ricardo Darín, Ignacio Huang, Muriel Santa Ana - Länge: 93 min. - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 16
Der junge Chinese Jun, der kein Wort Spanisch spricht, kommt nach Argentinien. Als er kurz nach seiner Ankunft auch noch ausgeraubt wird, braucht er dringend Hilfe. Er trifft auf den eigenbrötlerischen Ladenbesitzer Roberto - dessen Leben dadurch komplett durcheinander gerät. "Kommunikationsprobleme infolge sprachlicher Barrieren zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund sind in Klassenzimmern verbreitet. Im medienpädagogischen Unterricht bietet der Film daher eine Chance, über die angebotenen positiven Lösungsstrategien zu diskutieren und weitere einzubringen. In diesem Kontext sollten auch die Motive für Robertos Entwicklung analysiert werden. Ferner können Schüler/innen am Beispiel Robertos erörtern, warum Menschen bewusst alleine leben und zu Eigenbrötlern werden. Mit den kuriosen Berichten, die der Protagonist aus Zeitungen zusammenträgt, bietet der Film zudem gute Anreize für den Deutschunterricht: Inspiriert von persönlichen Erlebnissen, Pressenotizen oder Fernsehberichten können Schüler/innen eigene fantasievolle Migrations-Geschichten entwerfen" (kinofenster.de).
24.2. um 19 Uhr, 25.2. um 21 Uhr, 27.-28.2. um 17 Uhr im Kino in der Brotfabrik, 2.3. um 19.30 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn, weitere Termine Anfang März.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 24.2.-7.3.
(OmU) Frankreich 2006 - Regie: Michel Ocelot - Zeichentrickfilm - Länge: 95 min. - Altersempfehlung: 1.-4. Klasse
"Es waren einmal zwei Kinder: Azur, Sohn des Schlossherren und Asmar, Sohn der Amme. Beide wachsen unter der Fürsorge der Amme wie Brüder zusammen auf. Eines Tages reißt das Leben sie auseinander (...). Als sie erwachsen sind, machen sich beide auf den Weg, die Fee Djinn zu befreien, wie sie es aus den Erzählungen der Amme kennen, und eine phantastische Abenteuerreise durch den geheimnisvollen Orient beginnt. Ein buntes Märchen aus dem fernen Orient und eine Allegorie auf die Verständigung unterschiedlicher Kulturen, liebevoll und mit viel Phantasie gezeichnet" (www.institutfrancais.de).
Mo 12.3. um 11 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: Do 8.3.-Mi 14.3.
(OmU) Frankreich / Japan 2009 - Regie: Nobuhiro Suwa, Hippolyte Girardot - mit Noé Sampy, Arielle Moutel, Tsuyu Shimizu - Länge: 92 min. - Altersempfehlung: 5.-9. Klasse
"Yuki und Nina sind neun Jahre alt und beste Freundinnen. Als Yukis Mutter ihrer Tochter mitteilt, dass die Eltern sich trennen werden und Yuki mit ihrer Mutter nach Japan soll, versuchen Yuki und Nina die Trennung zu verhindern (...). Nichts scheint zu helfen, da beschließen sie, gemeinsam fortzulaufen und sich im Wald zu verstecken. (...) Aus der Perspektive der Kinder erzählt der Film von der Trennung der Eltern. Die Kinder emanzipieren sich allmählich von der Erwachsenenwelt und flüchten in eine Welt, in der Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen" (www.institutfrancais.de).
Fr 9.3. um 11 Uhr im Kino in der Brotfabrik, Mo 12.3. um 9 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: Do 8.3.-Mi 14.3.
(OmU) Frankreich 2009 - Regie: Jean-Pierre Jeunet - mit Dany Boon, Dominique Pinon, André Dussollier - Länge: 104 min. - Altersempfehlung: 6.-13. Klasse
"Bazil hat es nicht leicht: Sein Vater wurde von einer Mine getötet und er selbst hat eine Kugel im Kopf. Jetzt steht er ohne Job und Wohnung da - bis er auf den kauzigen Placard trifft, der mit einer Gruppe wunderlicher Außenseiter auf einer Pariser Schrotthalde lebt. Bei dieser skurrilen Familie findet Bazil ein neues Zuhause. Als er auf die Urheber seines Unglücks, zwei skrupellose Waffenhändler, trifft, begibt sich Bazil mit der Hilfe seiner neuen Freunde auf einen komischen Rachefeldzug.Diese Komödie des Regisseurs Jeunet, der schon mit 'Amélie Poulain' in ein magisches Paris entführte, ist eine Hymne auf Freundschaft und Toleranz und eine poetische Utopie über den Kampf des Einzelnen gegen die Macht gewissenloser Konzerne" (www.institutfrancais.de).
Do 8.3. um 11 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn, Mo 12.3. um 17 Uhr und Di 13.3. um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik, Mi 14.3. um 9 Uhr im Haus der Geschichte (Vorstellung ausgebucht!)
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: Do 8.3.-Mi 14.3.
(OmU) Frankreich 2009 - Regie: Mona Achache - mit Josiane Balasko, Garancelle Le Guillermic, Togo Igawa - Länge: 99 min. - FSK: 12 - Altersempfehlung: 7.-13. Klasse
Die Geschichte eines unerwarteten Zusammentreffens: Madame Michel ist Concierge in einem eleganten Pariser Wohnhaus, nach außen scheint sie mürrisch und unscheinbar, doch verbirgt sie ihre Liebe zur Literatur hinter der Tür ihrer Wohnung. Auch die hochintelligente elfjährige Paloma lebt mit ihrer Familie in dem Haus. Abgestoßen beobachtet sie die Welt der Erwachsenen und beschließt sich an ihrem Geburtstag das Leben zu nehmen. Beider Leben verändert sich, als der liebenswürdige Japaner Kakuro Ozu in das Haus einzieht. Es ist eine Verfilmung frei nach dem Bestsellerroman 'Die Eleganz des Igels' von Muriel Barbery. Hinter den starren gesellschaftlichen Regeln erkennen sich die drei Hauptpersonen und es entsteht eine tiefe Freundschaft" (www.institutfrancais.de).
Do 8.3. um 14 Uhr und Fr 9.3. um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik, Fr 9.3. um 9 Uhr im Haus der Geschichte, Di 13.3. um 11 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: Do 8.3.-Mi 14.3.
(OmU) Frankreich/ Belgien 2009 - Regie: Eric-Emmanuel Schmitt - mit Amir, Michèle Laroque, Max von Sydow - Länge: 104 min. - Altersempfehlung: ab 9. Klasse
"Der zehnjährige Oscar liegt schwer krank im Krankenhaus. Dort trifft er auf die 'Dame in Rosa', eine Pizzalieferantin, die ihn mit ihrer energischen Art zum Lachen bringt. Um ihn zu zerstreuen, schlägt sie ihm ein Spiel vor: Jeden Tag soll er so viel erleben wie andere in zehn Jahren und in Briefen an Gott sein Leben erzählen. Oscar erzählt in den Briefen über seinen Schmerz, seine Unruhe aber auch sein erstes Liebesabenteuer. Zwischen ihm und Rose entsteht eine einzigartige Freundschaft, die ihrer beider Schicksal bestimmt. Dieser tragikomische Film ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans des Regisseurs. Mit humorvoller Gelassenheit plädiert er für Güte, Verständnis und Menschlichkeit" (www.institutfrancais.de).
Do 8.3. um 19 Uhr und Fr 9.3. um 17 Uhr im Kino in der Brotfabrik, Mo 12.3. um 11 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn, Mi 14.3. um 11 Uhr im Haus der Geschichte
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: Do 8.3.-Mi 14.3.
(OmU) Frankreich 2008 - Regie: Rémi Bezançon - mit Jacques Gamblin, Zabou Breitman, Déborah François - Länge: 112 min. - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 9. Klasse
"Marie-Jeanne und Robert haben drei Kinder: Albert, Raphaël und Fleur. Eine ganz normale Familie, aber auch fünf unterschiedliche Menschen, an jeweils anderen Wendepunkten ihres Lebens. Für das Familienporträt werden fünf Tage ausgesucht, die jeweils aus der Perspektive eines Familienmitgliedes erzählt werden: Mit Albert, Fleur und Raphaël verliebt man sich und wird erwachsen, mit Marie-Jeanne und Robert durchlebt man die Höhen und Tiefen als Ehepaar und Eltern. Entscheidende Tage, nach denen nichts mehr so ist, wie es einmal war. Eine unterhaltsame Familiengeschichte mit tragikomischen Momenten, die in Frankreich ein Publikumsliebling war" (www.institutfrancais.de).
Do 8.3. um 9 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn, Fr 9.3. um 11 Uhr im Haus der Geschichte, Sa 10.3. um 19 Uhr, Mo 12.3. um 14 Uhr und Di 13.3. um 17 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: Do 8.3.-Mi 14.3.
(OmU) Frankreich 2007 - Regie: Laurent Tirard - mit Romain Duris, Fabrice Luchini, Laura Morante - Länge: 120 min. - Altersempfehlung: ab 11. Klasse
"1644 ist der später weltberühmte Komödienautor Molière jung, unbekannt und völlig verschuldet, da verschwindet er. Was passierte währenddessen? Der Film erzählt, was passiert sein könnte: Ein reicher Kaufmann namens Jourdain kauft Molière von den Schulden frei. Dafür soll ihm Molière die Kunst der Komödie beibringen, mit der der Kaufmann einer jungen Dame imponieren möchte. Zuerst will Molière, der sich als Priester verkleiden muss, nur fliehen - bis er seine Zuneigung zu Jourdains Ehefrau entdeckt und ein verwirrendes Liebesabenteuer beginnt. Diese freie Phantasie über eine unbekannte Zeit in Molières Leben ist ebenso eine an Intrigen und Verwirrspielen reiche Romanze wie eine Komödie mit vielen Anspielungen auf Stücke des Dichters wie 'Le bourgeois gentilhomme'" (www.institutfrancais.de).
Mo 12.3. um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik, Di 13.3. um 9 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn, Mi 14.3. um 11 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: Do 8.3.-Mi 14.3.
(OmU) Indien 2010 - Regie: Kiran Rao - mit Monica Dogra, Aamir Khan, Prateik Babbar - Länge: 100 min. - FSK: ab 6 - Altersempfehlung: ab 15
"Das Drama verknüpft die Schicksale von vier Menschen in der Metropole Bombay und beleuchtet anhand ihrer sehr verschiedenen sozialen und persönlichen Hintergründe die indische Gesellschaft sowie Themen wie Liebe, Kunst und Karriereträume. Die behutsame und zurückgenommene Inszenierung ermöglicht das Einfühlen in die verschiedenen Charaktere und zeichnet deren Umfeld realitätsnah, wobei auch Probleme durch soziale Schranken und das Kastenwesen thematisiert werden. Der poetische, etwas schwermütige Tagebuchcharakter des Films wird lediglich durch einzelne intensiv dramatische Momente durchbrochen. Da der Film insgesamt genug Möglichkeiten zu emotionaler Entlastung und Distanzierung bietet, können Kinder ab 6 Jahren ihn ohne Beeinträchtigung verarbeiten" (FSK-Begründung). "Bollywood in einer neuen Dimension: weder Gesang noch bunte Tänze oder Kitsch. Stattdessen Individualisten, die mit der Liebe experimentieren wie Regisseurin Kiran Rao mit dem Autorenfilm. Ein westliche Augen öffnendes Meisterwerk" (kunstundfilm.de).
14.3. um 19 Uhr im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
Deutschland 2011 - Regie: David Wnendt - mit Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad Wasil Mrowat - Länge: 103 min. - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 14
In seinem teilweise dokumentarisch wirkenden (aber auch nicht ganz klischeefreien) Abschlussfilm porträtiert David Wnendt zwei junge Frauen in der Neonazi-Szene einer ostdeutschen Kleinstadt. Die 14jährige Svenja sucht bei einer rechtsextremen Gruppe Bestätigung, während das rechte Weltbild der 20jährigen Marisa gerade ins Wanken gerät. "Der Film wird provozieren und genau das möchte er auch. (...) Er liefert damit wichtige Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit, die durch Aufklärung und Information allein nicht zu leisten ist. Er wirft ein Licht auf wichtige Ursachen der Entstehung von Fremdenhass und Rechtsextremismus, spart auch die Faszinationskraft nicht aus, die dieser auf viele Menschen ausübt. Zugleich wird deutlich, dass diese geschlossenen Weltbilder vor allem auf Selbstbetrug beruhen und wie schwer es ist, sich aus dieser Szene ohne fremde Hilfe wieder zu lösen" (visionkino.de).
15.3. im Haus der Geschichte, 16.-21.3. im Kino in der Brotfabrik
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 15.-21.3.
(OmU) USA 2011 - Regie: Alexander Payne - nach dem gleichnamigen Roman von Kaui Hart Hemmings - mit George Clooney, Shailene Woodley, Beau Bridges, Robert Forster - Länge: 115 min. - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 14
Als seine Frau nach einem Unfall im Koma liegt, muss der Immobilienmakler Matt King nicht nur alleine mit seinen Töchtern klarkommen, sondern entdeckt auch, dass seine Frau eine Affäre hatte... "Dank bewegender Darsteller/innen und einem warmherzigen Blick auf die unvollkommenen Figuren eignet sich der Film sehr gut, um die scheinbar unvermeidliche Entfremdung zwischen Eltern und Teenagern sowie deren Überwindung zu thematisieren. Das Koma der Mutter ist dabei nicht nur Mittel zum Zweck, sondern wichtiger Bestandteil der Erzählung. Entsprechend lässt sich im Unterricht auch auf Krankheit und Tod in der Familie sowie auf Fragen der Trauerarbeit eingehen. Dabei bietet es sich an, je nach Altersgruppe die Perspektive der 17-jährigen Alexandra oder ihrer etwa zehnjährigen Schwester einzunehmen. Ein bedeutender Nebenaspekt ist zudem den Themen Ökologie und Kulturerhalt gewidmet: Matt King muss für seine weit verzweigte Familie entscheiden, ob das gemeinsame Erbe, ein großer Landstrich unberührter Natur, an einen Investor verkauft wird oder erhalten bleibt" (kinofenster.de).
22.-28.3.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 22.-28.3.
(engl. OF [Zwischentitel]) Frankreich 2011 - Regie: Michel Hazanavicius - mit Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman - Länge: 100 min. - FSK: ab 6 - Altersempfehlung: ab 14
George Valentin ist im Stummfilm der 1920er Jahre ein Superstar. Die junge Statistin Peppy Miller, die er für den Film entdeckt, verliebt sich in ihn. Dann aber kommt der Tonfilm... Vielfach Oscar-nominierter Stummfilm, der die späte Stummfilmzeit und einen (fiktiven) Künstler dieser Blütezeit des Kinos aufleben lässt. "In Zeiten von 3D und digitaler Audiotechnik bietet THE ARTIST ein besonderes Kinoerlebnis. Nicht nur, weil sich der Film auf die Wurzeln der Filmkunst beruft, sondern auch weil deutlich wird, wie eine dramatische Geschichte ohne das gesprochene Wort vermittelt werden kann. Insofern ist der Film einerseits ein guter Ausgangspunkt, um sich im Unterricht filmhistorisch mit dieser Epoche des Umbruchs sowie mit Werken der Stummfilm- und frühen Tonfilmära zu beschäftigen. (...) Zudem bietet es sich an, anhand von THE ARTIST filmsprachliche Elemente genauer zu analysieren, hier im Besondern der Ton in Form von Geräuschen und Dialogen und deren Wirkung. Dazu können Schüler/innen etwa Geräusche zu einer selbst produzierten Stummfilmszene herstellen" (visionkino.de).
22.-28.3.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: 22.-28.3.
BRD 1960 - Regie: Peter Gorski - mit Will Quadflieg, Gustav Gründgens, Elisabeth Flickenschildt - nach dem Theaterstück von Johann Wolfgang von Goethe - Länge: 128 Min.
Die Verfilmung der legendären Inszenierung von Gustav Gründgens im Deutschen Schauspielhaus Hamburg.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(DF) Frankreich/ Polen/ BRD 1982 - Regie: Andrzej Wajda - nach einem Theaterstück von Stanislawa Przybyszewska - mit Gérard Depardieu, Patrice Chéreau - Länge: 136 Min.
"Dantons Tod als philosophisches Theaterdrama um Freiheit und Demokratie und ihre Aushöhlung durch die Überhöhung von abstrakten Prinzipien. (...) in einer (...) spannenden Weise inszeniert (...)" (Lexikon des internationalen Films). Als Ergänzung zur schulischen Behandlung des Büchner-Stücks "sehr empfehlenswert" (Klett).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
BRD/F 1975 - Regie: Eric Rohmer - mit Edith Clever, Bruno Ganz, Edda Seippel, Otto Sander - nach der Erzählung von Heinrich von Kleist - Länge: 102 Min.
Rohmers sensible, an der Literatur und Kunst um 1800 orientierte Verfilmung der Geschichte einer jungen Adligen, die ohne ihr Wissen geschwängert worden ist. "Mit Sinn für die Absurdität der Geschichte legt Rohmer die ironische Moralkritik der Vorlage bloß, um daraus ein heiteres Plädoyer für die praktizierte Menschlichkeit jenseits bürgerlicher Konventionen zu entwickeln" (Lexikon des internationalen Films). "Kleists Text Wort für Wort zu folgen, ist das Leitmotiv unserer Verfilmung!" (Rohmer)
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
BRD 1972-74 - Regie: Rainer Werner Fassbinder - nach dem Roman von Theodor Fontane - Länge: 141 Min.
Die 17-jährige Effi (Hanna Schygulla) wird mit dem zwanzig Jahre älteren Baron von Innstetten verheiratet. Bald fühlt sie sich einsam und unglücklich. Da lernt sie den jungen Major Crampas kennen. "Äußerst subtil inszenierte und geschlossene Verfilmung" (Lexikon des internationalen Films).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
BRD/ Frankreich 1965 - Regie: Volker Schlöndorff - nach dem Roman von Robert Musil - mit Mathieu Carrière - Länge: 87 Min.
"In einem Jungeninternat entwickeln sich unter den aus wohlhabenden Kreisen stammenden Zöglingen Hierarchien der Macht und der Abhängigkeit, die in der Mißhandlung eines Außenseiters jüdischer Herkunft gipfeln. Der junge Törless beobachtet das Treiben aus der Distanz [...]. Kongeniale Robert Musil-Adaption, die der klaustrophobischen, von Dekadenz gezeichneten Atmosphäre ihrer Vorlage gerecht wird und auch deren subtile Psychologie präzise rekonstruiert. [...] Volker Schlöndorffs Spielfilmdebüt überzeugt durch stilistische Geschlossenheit [...] und kritische Intelligenz" (Lexikon des Internationalen Films).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
DDR 1951 - Regie: Wolfgang Staudte - nach dem Roman von Heinrich Mann - mit Werner Peters, Paul Esser, Blandine Ebinger - FSK: 12 - Altersempfehlung: ab 14 - Länge: 108 min.
"Eine gelungene Satire nach Heinrich Manns Roman über den kleinbürgerlichen Aufsteiger Diederich Heßling im wilhelminischen Deutschland" (Filmportal).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
BRD/ Frankreich/ Griechenland 1990 - Regie: Volker Schlöndorff - nach dem Roman von Max Frisch - Länge: 113 Min.
"Ein in der Interpretationsnähe zur Ödipus-Tragödie nach Max Frischs Roman gestaltetes Drama, das in mitunter überwältigenden Bildern (...) die Stationen einer falschen Selbstdefinition beschreibt" (Lexikon des internationalen Films).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmeU) - Frankreich 1937 - Regie: Jean Renoir - mit Erich von Stroheim, Jean Gabin - 107 Min.
Die wechselnden, zumindest ebenso sehr von Klassenzugehörigkeit wie von Nationalität geprägten Beziehungen zwischen einem deutschen Offizier und drei Franzosen in einem Gefangenenlager des Ersten Weltkriegs - einer der ganz großen, immer noch sehenswerten Klassiker des Antikriegsfilms.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Frankreich 1953 - Regie: Jacques Tati - mit Jacques Tati, Nathalie Pascaud, Michèle Rolla - FSK: ab 6 - Länge: 110 min.
Der Ferienfilmklassiker von und mit Jacques Tati über den kauzigen Monsieur Hulot, der in einem Ferienort an der bretonischen Küste mit Pfeife und Hut unbeabsichtigt von einer Turbulenz in die nächste stolpert. In dem Film wird allerdings nicht viel gesprochen.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmeU) - Frankreich 1959 - Regie: François Truffaut - Länge: 88 Min.
Einer der großen Klassiker des französischen Kinos, erster Film Truffauts und Durchbruch der Nouvelle Vague, zugleich ein immer noch mitreißender Jugendfilm über die Erlebnisse des 13 jährigen Antoine Doinel, seinen Ärger mit Schule und Elternhaus. "Ein stilistisch und inszenatorisch wundervoller Film" (Lexikon des internationalen Films).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Frankreich 1992 - Regie: Jacques Doillon - mit Ismaël Jolé Ménébhi, Faye Anastasia, Jessica Tharaud - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 14 - Länge: 95 min.
Als der ungefähr 14 jährige Ismaël nach Gründen für den Suizid seines Freundes sucht, begegnet er bald einem geheimnisvollen Mädchen, in das er sich verliebt. Jacques Doillon gelingt es in diesem einfühlsamen Drama - wie in vielen seiner Filme - Alltag, Interessen und Probleme seiner jugendlichen Protagonisten gut und glaubwürdig zu zeigen.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Guinea / Frankreich 1994 - Regie: Cheik Doukouré - mit Aboucabar Sadiki Soumah, Salif Keita, Habib Hammoud, Agnès Soral - Altersempfehlung: ab 10 - Länge: 90 min.
Passend zur WM ein modernes afrikanisches Fußballmärchen. Der afrikanische Junge Badian aus einem kleinen Dorf in Guinea träumt davon, ein Fußballstar zu werden. Das Glück scheint ihm zu lächeln: Die médecin sans frontière 'Mme Aspirine' schenkt ihm einen echten Lederball. Nun kann sich Badian den Weltruhm erdribbeln.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) - Frankreich 1997 - Regie: Alain Resnais - mit Pierre Arditi, Sabine Azéma - Länge: 122 Min.
Leichthändig inszenierte Musical-Komödie des Altmeisters Alain Resnais, die 1998 mit gleich 7 Césars ausgezeichnet wurde (u.a. bester französischer Film 1998).
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) - Frankreich 2001 - Regie: Jean-Pierre Jeunet - mit Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz - Länge: 122 Min.
Modernes Kinomärchen über die Kellnerin Amélie und die Suche nach dem Glück.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmeU) - Mexiko 1950 - Regie: Luis Buñuel - FSK: ab 16 - Länge: 80 Min.
Pedro lebt in den Slums von Mexiko City. Er gerät in den Bann einer Bande krimineller Jugendlicher. Als er Zeuge wird, wie der Bandenchef El Jaibo ein anderes Mitglied tötet, gerät auch sein eigenes Leben in Gefahr. Buñuels beklemmende, illusionslose Darstellung der sozialen Randgruppen der mexikanischen Gesellschaft wurde 1951 in Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet. Der mexikanische Filmklassiker ist einer der wenigen Filme, die in das Weltregister "Memory of the world" der UNESCO aufgenommen worden sind.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) Spanien/Frankreich 1983 - Regie: Víctor Erice - nach der gleichnamigen Erzählung von Adelaida García Morales - mit Omero Antonutti, Sonsoles Anranguren, Icíar Bollaín, Lola Cardona - Länge: 94 Min. - Altersempfehlung: ab 16
Themen: Jugend, das Erbe des Spanischen Bürgerkriegs und die Franco-Diktatur, Familie, Identität
Eines Tages verschwindet der Vater der jungen Estrella. Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend im Spanien der 1950/60er Jahre tauchen auf, an die liebevolle Beziehung zu ihrem Vater, der seine Heimat in Südspanien infolge des Spanischen Bürgerkriegs verlassen hatte. Wird Estrella dem Geheimnis ihres Vaters auf die Spur kommen? Ein intensiver, poetischer Film über das Erwachsenwerden und eine der ersten filmischen Annäherungen an die Zeit der Franco-Diktatur. Erices Film gilt als eines der großen Meisterwerke des spanischen Kinos. Da seine ausgefeilte Ästhetik und sein ruhiges Tempo für heutige Schüler/innen aber ungewohnt sein dürften, ist eine Vorbereitung hier besonders wichtig.
Estrella es una joven adolescente, cuyo padre un día desaparece. Imágenes de la niñez, la adolescencia en la España de 1950/60 y la amorosa relación con su padre emergen en sus recuerdos y la llenan de incertidumbre. ¿Podrá Estrella seguirle la pista a la misteriosa historia de su padre?
Una intensa y poética historia sobre el crecer y la búsqueda de la propia identidad, y uno de los primeros acercamientos a la guerra civil española y a la dictadura de Franco. La película de Érice es considerada uno de los clásicos del cine español. Debido a su estética elaborada y al ritmo lento puede ser algo extraña para los jóvenes de hoy, por lo que se recomienda preparar a los alumnos.
Mögliche Termine für Schulvorstellungen: auf Anfrage
(OmU) - Spanien 1999 - Regie: Pedro Almodóvar - FSK: ab 12 - Altersempfehlung: ab 16 - Länge: 101 Min.
Esteban ist gerade 17 geworden, will Schriftsteller werden und mehr über seinen Vater erfahren, den er nie gekannt hat. Als er bei dem Versuch, das Autogramm einer bewunderten Schauspielerin zu erhalten, von einem Auto überfahren wird, macht sich seine Mutter Manuela ihrerseits auf die Suche nach dem Vater ihres Sohnes. Sie bricht nach Barcelona auf, zu einer Reise in ihre Vergangenheit. In Barcelona trifft sie alte Freundinnen und schließlich auch den Vater Estebans - der inzwischen eine Frau ist und Lola heißt. Der vielfach ausgezeichnete Film (u.a. 1 Oscar, Europäischer Filmpreis, 7 Goyas) wurde in den von der Bundeszentrale für politische Bildung initiierten Filmkanon gewählt.
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Schule und Kino: Wie geht das?
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Abendprogramm
Sie können auch Schulvorstellungen am Vormittag oder Nachmittag buchen. Die Filme, die abends gespielt werden, stehen meistens während der Zeit ihres Abendeinsatzes auch tagsüber zur Verfügung, einige Filme sogar darüber hinaus. Fragen Sie einfach nach!
Weitere Informationen und aktuelle Filmvorschläge für Schulvorstellungen: schulkino@bonnerkinemathek.de
Unsere Eintrittspreise richten sich nach der Zahl der Schüler/innen: In regulären Vorstellungen kostet die Karte ab 8 Personen (Schüler/innen mit oder ohne Lehrer/in) 4 Euro. In Schulvorstellungen beträgt der Eintrittspreis bis 20 Personen 100 Euro für die gesamte Gruppe (bei Filmen, die extra bestellt werden müssen 250 Euro), ab 20 Personen 5 Euro pro Person, ab 40 Personen 4 Euro pro Person, begleitende Lehrer/innen haben freien Eintritt. Für Schulfilmfestivals gelten besondere Eintrittspreise.