Einsatz von Filmen im Schulunterricht
Seit zwölf Jahren gibt es Cinéfête, das beliebte französische Schulfilmfestival, das jedes Jahr in über 100 deutschen Städten französischsprachiges Kino vorstellt. Seit seiner Gründung haben über eine Million (meist) junge Zuschauer/innen Filme aus Frankreich, Belgien und anderen frankophonen Ländern erlebt, die ohne dieses Festival vielfach gar nicht in Deutschland gezeigt worden wären.
Mit mehr als 2.000 Zuschauer/innen in den letzten Jahren ist das Festival auch in Bonn ein fester Bestandteil des Schul(kino)jahres. Wir laden auch 2012 herzlich zu diesem Fest des französischsprachigen Kinos ein! Vom 8. – 14. März 2012 werden sieben Filme an drei Veranstaltungsorten zu sehen sein. Neben dem Kino in der Brotfabrik und dem LVR-LandesMuseum Bonn werden erstmals auch Filme im Haus der Geschichte gezeigt. Wir freuen uns sehr über die neue Kooperation. Dieser Veranstaltungsort ermöglicht den Kinobesuch mit dem Besuch des Hauses der Geschichte zu verbinden (Eintritt zu allen Ausstellungen ist frei). Neben der Dauerausstellung ist bis Ende März 2012 noch die Ausstellung „Mit 17... Jung sein in Deutschland" zu sehen.
Cinéfête 12 entführt in verschiedene (Phantasie-)Welten und thematisiert, teils märchenhaft, Themen wie Familie, Freundschaft, Krankheit und soziale Ungerechtigkeit. „Azur et Asmar“ ist ein buntes Märchen aus dem fernen Orient und eine Allegorie auf die Verständigung unterschiedlicher Kulturen, liebevoll und mit viel Phantasie gezeichnet. m Stil des Cinéma verité ist „Yuki & Nina“ gestaltet. Es ist die Geschichte zweier Freundinnen, die von zu Hause fortlaufen, als Yukis Eltern beschließen sich zu trennen. Die Kinder emanzipieren sich von der Erwachsenenwelt und Traum und Wirklichkeit gehen ineinander über. In Jean-Pierre Jeunets fantastischem Abenteuer „Micmacs à tirelarigot“ tanzt Dany Boon als gewitzter Held mit einer Gruppe von skurrilen Außenseitern den Granden der Waffenindustrie auf der Nase herum. „Le Hérisson“ basiert auf dem Bestsellerroman „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery. Die scheinbar mürrische Concierge Madame Michel und die lebensmüde elfjährige Paloma wohnen im selben Pariser Wohnhaus. Ihr Leben ändert sich, als der geheimnisvolle Japaner Ozu auftaucht und die strengen bürgerlichen Regeln sprengt. „Le Premier jour du reste de ta vie“ ist eine berührend-melancholische Geschichte um fünf Familienmitglieder am Wendepunkt ihres Lebens und gleichzeitig eine zärtliche Hommage an die Familie in ihrer Widersprüchlichkeit. Regisseur und Drehbuchautor Rémi Bezançon begleitet jedes Familienmitglied einen Tag lang. „Oscar et la dame rose“ führt in die Welt des zehnjährigen Oskar, der schwer krank im Krankenhaus liegt und durch die Freundschaft zu einer Pizzalieferantin neuen Lebensmut schöpft. Der Kostümfilm „Moliére“ beschreibt einen fiktiven Lebensabschnitt des berühmten Dichters und ist zugleich eine Komödie voller amüsanter Intrigen und Liebesabenteuer.
Alle Filme werden in Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Reservierungen sind unter der Adresse der Bonner Kinemathek e.V. möglich (geben Sie dazu bitte Ihren Namen und Kontaktadresse, den Namen Ihrer Schule sowie Zahl und Jahrgang der Schüler/innen an). Kurzfristige Reservierungen in der Festivalwoche bitte nur telefonisch vornehmen. Wir bitten Sie, die Altersempfehlungen bei der Filmauswahl zu berücksichtigen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Veranstalter des Festivals sind die Französische Botschaft, die AG Kino Gilde e.V. und die Instituts Français in Deutschland. Cinéfête steht unter der Schirmherrschaft der 16 Bildungsminister und wird unterstützt von Vision Kino – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. In Bonn findet das Festival in Zusammenarbeit der Bonner Kinemathek e.V., des Institut Français Bonn, des Institut Français Düsseldorf, des LVR-LandesMuseums Bonn und erstmals auch der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland statt.
Für eine ausführlichere Vorstellung von Cinéfête 12, den Filmen und Unterrichtsmaterialien, Tipps zum Filmeinsatz im Französischunterricht und die Planung Ihrer Teilnahme am Festival empfehlen wir Ihnen die Lehrerfortbildung zu Cinéfête 12 mit Maxime Bleuzé (Institut Français Düsseldorf) zu besuchen, die die Bonner Kinemathek e.V. in Kooperation mit dem Institut Français Düsseldorf und dem Forum 2000 – Nouvelles Options Françaises durchführt. (Im Anschluss laden wir wie jedes Jahr zu einem kleinen Umtrunk ein):
Datum: Donnerstag 9. Februar
Uhrzeit: 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr 2012
Ort: Kino in der Brotfabrik, Kreuzsraße 16
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung für die Fortbildung bis zum 6. Februar 2012 telefonisch, per Mail, Brief oder Fax an die Adresse der Bonner Kinemathek e.V. (s.u.)
Weitere Termine im Kino in der Brotfabrik sind bei entsprechender Nachfrage möglich. Rufen Sie uns an!
Spielorte:
LM: LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn (Nähe Bonn Hbf)
KB: Kino in der Brotfabrik, Kreuzstraße 16, 53225 Bonn-Beuel (Nähe Bonn-Beuel Bf)
HdG: Haus der Geschichte, Willy Brandt-Allee14, 53113 Bonn (U-Bahn Museumsmeile/Heussallee)
Informationen/ Reservierungen:
Bonner Kinemathek e.V./ Kino in der Brotfabrik
Tel.: 0228/469721, Fax: 0228/464767
E-Mail: cinefete@film-ist-kultur.de
Informationen im PDF-Format
Programm (PDF)
Jetzt ist cinescuela schon fünf Jahre alt. Wir hatten es ins Leben gerufen, um der wachsenden Zahl der Spanisch-Schülerinnen und -Schüler eine Möglichkeit zu geben, spanische und lateinamerikanische Filme im Kino zu erleben – und zwar Filme, die für Jugendliche spannend sind, gut zum Unterricht passen und vielfältige Eindrücke spanischsprachiger (Film)Kultur ermöglichen. Wir haben den Eindruck, dass dieses Konzept aufgegangen ist.
Mit 1354 Besucher/innen hat die Zuschauerzahl erneut zugenommen. Schüler/innen und Lehrer/innen aus 27 Schulen der Region (und darüber hinaus: Schon zum 3. Mal kam eine große Gruppe aus Viersen mit dem Bus zum Festival) haben mitgemacht. Für viele Schulen gehört cinescuela inzwischen anscheinend zum festen Programm. – Hoffen wir, dass das auch in Zukunft so bleibt! Im Bornheimer Alexander-von-Humboldt-Gymnasium gab es sogar einen Projektkurs zum Festival, dessen Teilnehmer je drei Festivalfilme sahen. Wir danken allen beteiligten Lehrer/innen für ihren (oft großen) Einsatz und die vielen positiven und konstruktiven Rückmeldungen! Dank des besonders guten Besuchs der Abendvorstellungen kam auch für das außerschulische Publikum Festivalstimmung auf.
Das Filmprogramm war anspruchsvoll: Sozialrealistisches und politisches Kino stand im Mittelpunkt, und zwar nicht nur neue Filme von Icíar Bollaín, Alejandro González Iñárritu, Florence Jaugey und Mar Coll, sondern auch Werke von politisch engagierten Regisseuren der älteren Generation wie Fernando Solanas, Patricio Guzmán und Ken Loach – die immer noch einen entscheidenden Einfluss ausüben. Ein Ergebnis, das uns besonders freut: Es gab diesmal nicht nur ein oder zwei Publikumslieblinge, sondern gleich fünf Filme, die deutlich über 100 oder sogar 200 Zuschauer/innen hatten, und zwar ebenso aktuelle Werke wie Filmklassiker: LA YUMA, der erste nicaraguanische Spielfilm seit 20 Jahren, Icíar Bollaíns TAMBIÉN LA LLUVIA, den wir als Vorpremiere zeigen konnten, und BIUTIFUL waren am erfolgreichsten (wobei letzterer allerdings einigen zu hart war), dicht gefolgt von Solanas' surrealem Roadmovie EL VIAJE und dem bewegenden Bürgerkriegsfilm TIERRA Y LIBERTAD/LAND AND FREEDOM von Ken Loach.
Die genauen Zahlen: Insgesamt 1354 Personen haben am Festival teilgenommen (2010: 1297), dabei sank die Beteiligung des Schulpublikums leicht (1126; 2010: 1144), während das allgemeine Abendpublikum deutlich zunahm (228, 2010: 153). Der beliebteste Film war LA YUMA (329 Schulpublikum, 45 Abendpublikum), gefolgt von BIUTIFUL (252 Schul-, 7 Abendpublikum), TAMBIÉN LA LLUVIA (228 Schulpublikum), EL VIAJE (113 Schul-, 88 Abendpublikum) und TIERRA Y LIBERTAD (137 Schul-, 37 Abendpublikum). Lediglich der poetisch-philosophische Dokumentarfilm NOSTALGIA DE LA LUZ (32 Schul-, 31 Abendpublikum) und der zunächst als katalanisch-sprachig angekündigte TRES DÍAS CON LA FAMILIA (35 Schul-, 20 Abendpublikum) wurden weniger frequentiert. Der Besucherdurchschnitt der 22 Vorstellungen (2010: 21) im Kino in der Brotfabrik und im LVR-LandesMuseum Bonn lag wie im letzten Jahr bei knapp 62 Personen. Die Zahl der beteiligten Schulen ist auf 27 gestiegen – die bei weitem höchste Zahl seit Gründung des Festivals (2010: 21). Neben 7 Schulen aus Bonn (2010: 5) und 9 aus dem Köln-Bonner Umland (2010: 8) nahmen 9 Kölner Schulen (2010: 5) sowie 2 aus der weiteren Umgebung (2010: 3) teil, das Koblenzer Hilda-Gymnasium und ein Bus mit 100 Schüler/innen des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums Viersen.
Cinescuela 2012 ist für den 8. bis 21. November 2012 geplant. Eine Lehrerfortbildung wird Ende September/Anfang Oktober stattfinden. Schicken Sie uns gerne auch (bis Mai 2012) Filmwünsche und Anregungen für das neue Festivalprogramm!
Das französische Schulfilmfestival Cinéfête erfreute sich dieses Jahr besonders großer Beliebtheit. In der Woche vom 17. bis 23. Februar 2011 besuchten fast 2300 Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren über 100 Lehrerinnen und Lehrern die beiden Kinos im LVR-LandesMuseum Bonn und in der Brotfabrik. Damit wurde der Zuschauerrekord von 2009 nochmals um fast 300 übertroffen.
Sieben der achtzehn Schulvorstellungen waren fast oder ganz ausverkauft. Trotzdem gelang es uns, (fast) jeden Terminwunsch auch noch in der Woche vor Festivalbeginn zu erfüllen. Insgesamt 27 Schulen haben sich am Festival beteiligt, nicht nur aus Bonn und seiner näheren Umgebung, sondern sogar aus Köln-Mülheim und Linz. Der bei weitem beliebteste Film war die Familienkomödie LA PREMIÈRE ÉTOILE (TRIFF DIE ELISABETHS) mit 1100 Besuchern, gefolgt von MA VIE EN ROSE mit 480 und dem sozialkritischen Flüchtlingsdrama WELCOME mit 410 Besuchern. Aber Beliebtheit ist natürlich keine Frage der Zahlen, sondern der Zufriedenheit unseres jungen Publikums! Und die Stimmung in den Kinosälen war gut - oft gab es sogar Applaus.
Ohne die Kooperation mit dem Institut Français Düsseldorf, dessen Referent (in diesem Jahr Maxime Bleuzé) traditionell die Lehrerfortbildung zum Festival leitet, dem Institut Robert Schuman und dem Forum 2000 - Nouvelles Options Françaises, die uns bei der Bewerbung der Veranstaltung unterstützen, und dem LVR-LandesMuseum Bonn mit seinem schönen großen Kinosaal wäre ein solcher Erfolg nicht möglich. Aber auch vom Festival-Team des Fördervereins Filmkultur Bonn verlangt cinéfête hohen Einsatz über das Jahr und vor allem in den Wochen vor und während der Veranstaltung. Wir nehmen uns gerne Zeit, Lehrerinnen und Lehrer persönlich zu beraten und auch kurzfristig noch Sondervorstellungen auf die Beine zu stellen. Als Reaktion auf Disziplinschwierigkeiten in der Vergangenheit setzen wir für alle Veranstaltungen eine zusätzliche Saalaufsicht ein. Um eine passende Filmauswahl und eine optimale Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs zu erleichtern, bieten wir jedes Jahr eine Lehrerfortbildung zum Festival an, die auch in diesem Jahr wieder von mehr als einem Dutzend Teilnehmer/innen besucht wurde. Die seit Jahren (nahezu) kontinuierlich steigenden Zuschauerzahlen sehen wir gerne als Bestätigung dieses Engagements. Nicht zuletzt danken wir auch allen beteiligten Lehrerinnen und Lehrer für ihren filmpädagogischen Einsatz, ihre Unterstützung und Begeisterung, auf die das Festival weiter angewiesen bleibt.
In diesem Jahr hat erstmals Franziska Kremser einen wesentlichen Teil der Festivalorganisation übernommen. Sie ist von nun an die Projektleiterin für cinéfête in Bonn und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen! Sie übernimmt diese Aufgabe von Ansgar Thiele, der das Festival seit 2004/5 in Bonn betreut hatte.
Inzwischen stehen die cinéfête-Termine für 2012 fest: Das Festival wird - etwas später als sonst - vom 8. bis 14. März stattfinden. Die Lehrerfortbildung ist für Mitte Februar geplant, den genauen Termin werden wir zeitnah bekannt geben. Wir hoffen, die Termine passen gut in Ihren Schuljahresplan und freuen uns auf ein Wiedersehen im Kino!
Cinescuela 2010 war ein großer Erfolg: Über 1100 Schüler/innen und Lehrer/innen haben das Bonner Schulfilmfestival des spanischen und lateinamerikanischen Films besucht – ein Zuwachs von mehr als 300 Besucher/innen gegenüber den Vorjahren! Dass für den Besuch des Festivals zum Teil weite Wege gerne in Kauf genommen wurden (zum Beispiel war schon zum zweiten Mal eine Schulgruppe aus Viersen dabei), belegt die Attraktivität von cinescuela. Einige Schüler/innen kamen auch selbständig, ohne Lehrer, zu Abendvorstellungen. Demgegenüber gibt uns die geringe Beteiligung Bonner Schulen Rätsel auf...
Vor allem drei Neuerungen dürften zum Erfolg von cinescuela beigetragen haben: der Termin des Festivals nach den Herbstferien, seine Verlängerung auf zwei Wochen und die Einladung eines Gastes. Die beiden Vorstellung von YO, TAMBIÉN mit dem Produzenten des Films, Emilio González García, gehörten sicher zu den Höhepunkten des Festivals: Die Schüler/innen diskutierten auf hohem Niveau mit dem spanischen Gast, unter anderem über dramaturgische und politische Aspekte des Films. Viele Schüler/innen waren entrüstet, als sie hörten, dass der charismatische Hauptdarsteller Pablo Pineda seinen Beruf als Lehrer trotz Examen nicht ausüben darf, weil er mit Down-Syndrom geboren wurde. Dass Schülerinnen und Schüler nicht nur für Mainstream-Kinounterhaltung zu begeistern sind, zeigten auch die Reaktionen auf den Dokumentarfilm LA VIDA LOCA, den beliebtesten Film des Festivals, der den Alltag brutaler Straßengangs in Lateinamerika schildert. Auf der anderen Seite wurde mehrere Festival-Filme nur sehr wenig gebucht: Bei Filmen wie EL VIAJE DE CAROL oder VAHO dürfte es daran gelegen haben, dass sie nur im Original ohne Untertitel gezeigt werden konnten (obwohl die Schüler/innen, die diese Filme sahen, zum Teil trotzdem gut mit ihnen klarkamen). Aber warum das charmante Road-Movie QUÉ TAN LEJOS bei uns 'floppte', können wir uns nur schlecht erklären.
Die genauen Zahlen: 1144 Schüler/innen und Lehrer/innen haben am Festival teilgenommen (2009: 785), zusammen mit dem Abendpublikum haben so 1297 Personen die 7 Filme gesehen (2009: 991). Der beliebteste Film war der Dokumentarfilm LA VIDA LOCA, den 563 Schüler/innen und Lehrer/innen gesehen haben, meist zusammen mit dem Kurzfilm EL CUMPLEAÑOS DE CARLOS (390 Personen), gefolgt von YO, TAMBIÉN mit 442 Schüler- und Lehrer/innen. Die anderen Filme hatten jeweils nur deutlich unter 100 junge Zuschauer/ innen. Die 21 Vorstellungen des Festivals im Kino in der Brotfabrik und im LVR-LandesMuseum (Doppelvorstellungen mit Kurzfilm als eine Vorstellung gezählt) wurden von durchschnittlich 62 Personen besucht. Schüler/innen und Lehrer/innen aus insgesamt 21 Schulen haben sich am Festival beteiligt, nicht nur aus dem Bonner Umland (8 Schulen) und Köln (5 Schulen), sondern sogar aus Viersen, Wipperfürth und Lahnstein, während nur 4 Bonner Schulen teilgenommen haben. Herzlichen Dank an alle, die bei cinescuela mitgemacht haben!
Cinescuela 2011 ist für den 10.-23. November 2011 geplant. Eine Lehrerinformationsveranstaltung wird im Oktober stattfinden.
Das Schulfilmfestival cinescuela zeigt vom 4. bis 17. November 2010 spanisches und lateinamerikanisches Kino in Bonn. Das Besondere des Festivals: Die Filmauswahl ermöglicht einen anspruchsvollen, authentischen, fesselnden Blick auf das heutige spanischsprachige Kino – und sie ist auf die Schule abgestimmt.
Diesmal ist einiges anders: Der Termin im November und die Verlängerung des Festivals auf zwei Wochen sollen den Kinobesuch erleichtern. Schüler/innen, die eine spanische Filmkritik schreiben, können beim Schreibwettbewerb ¡Vamos al cine! einen Sprachkurs in Spanien gewinnen. Erstmals ist eine spanische Region, Castilla y León, mit einer landeskundlichen Präsentation vertreten. Besonders freuen wir uns auf Pablo Pineda, den Hauptdarsteller von YO, TAMBIÉN, der am 17.11 seinen Film selbst präsentieren wird.
Auf dem Programm des Festivals stehen sieben Filme aus Spanien und Lateinamerika, von denen einige in Deutschland außerhalb von Festivals bisher nicht im Kino gelaufen sind: YO, TAMBIÉN (Spanien 2009), VOLVER (Spanien 2006), EL VIAJE DE CAROL (Spanien 2002), EL CUMPLEAÑOS DE CARLOS (Spanien 2001), VAHO (Mexiko 2010), LA VIDA LOCA (El Salvador 2008) und QUÉ TAN LEJOS (Ecuador 2006). Themen sind u.a. Jugend, Freundschaft und Liebe, Normalität und Behinderung, Reisen und kultureller Austausch, spanischer Bürgerkrieg und Bandenkriminalität in Lateinamerika. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Thema der regionalen Vielfalt Spaniens: Die traditionsreiche Region Castilla y León wird in einer (kostenfreien) Präsentation vorgestellt. Motivierende Zugänge zu Sprache, Gesellschaft und Kultur der spanischsprachigen Welt und eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Medium Film sind garantiert.
Die Filme laufen in der Originalfassung, meist mit deutschen oder englischen Untertiteln. Der Eintritt beträgt (soweit nicht anders angegeben) 3 Euro pro Schüler/in. Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich.
Das Festival wird vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. und der Bonner Kinemathek e.V. in Kooperation mit dem LVR-LandesMuseum Bonn veranstaltet. Wir danken der Spanischen Botschaft, der Mexikanischen Botschaft, dem Deutschen Spanischlehrerverband e.V. und dem Spanischen Forum Bonn herzlich für ihre Unterstützung!
Ausführliches Filmprogramm mit Links zu pädagogischen usw. Materialien
Infos zum Schreibwettbewerb ¡Vamos al cine! als PDF-Datei oder als Word-Datei
Fast 1800 Schüler/innen und mehr als 100 Lehrer/innen aus 24 Schulen aus Bonn und seiner Umgebung (zwischen Linz, Rheinbach und Wesseling) haben an der Jubiläumsausgabe des französischen Schulfilmfestivals cinéfête teilgenommen. Die beliebtesten Filme waren ENTRE LES MURS (DIE KLASSE) (506 Schüler/innen), MOI CÉSAR (376 Schüler/innen), MALABAR PRINCESS (264 Schüler/innen) und HOP (212 Schüler/innen). Wir freuen uns über diesen Erfolg und danken allen, die mitgemacht haben!
Wir freuen uns auch über jede Rückmeldung, Verbesserungsvorschläge, Lob und Kritik zu Ablauf, Materialien, Filmauswahl usw. (E-Mail: bonn@film-ist-kultur.de).
Der Termin von cinéfête 11 steht bereits fest: vom 17. bis 23. Februar 2011 - in der Woche nach den Zeugnissen und noch vor Karneval - kommt das beliebte Festival mit neuen Filme nach Bonn. Informationen zu Programm und Fortbildungstermin erscheinen zu Schuljahrsbeginn auf unserer Internetseite.
Auch in der Zwischenzeit zeigt das Kino in der Brotfabrik französische Filme in OmU, die für Schulvorstellungen gebucht werden können. Informationen und Links zu diesen Filmen finden Sie ebenfalls auf unserer Schulprogramm-Seite.
Seit 10 Jahren gibt es Cinéfête, das beliebte französische Schulfilmfestival, das jedes Jahr in über 100 deutschen Städten französischsprachiges Kino vorstellt. Seit seiner Gründung haben über 1 Millionen (meist) junge Zuschauer/innen Filme aus Frankreich, Belgien und anderen frankophonen Ländern erlebt, die ohne dieses Festival vielfach gar nicht in Deutschland gezeigt worden wären. Mit je 2000 Zuschauer/innen in den letzten beiden Jahren ist das Festival auch in Bonn ein fester Bestandteil des Schul(kino)jahres. Wir laden auch 2010 herzlich ein zu diesem Fest des französischsprachigen Kinos!
Das Jubiläumsprogramm feiert den Erfolg des Schulfilmfestivals mit einem Querschnitt durch 10 Jahre Festivalgeschichte. Die 10 schönsten und beliebtesten Filme der letzten Jahre sind zu sehen – lauter vielversprechende Entdeckungen für eine neue Schülergeneration. Die Auswahl reicht vom Dokumentar- zum Animationsfilm, von der Komödie bis zum Sozialdrama, von Jugendfilmen bis zu Klassikern. Cinéfête 10 bietet Filme für alle Alterstufen und jeden Geschmack, Filme von hoher künstlerischer Qualität, die die Erfahrungswelt der Kinder und Jugendlichen spiegeln, die eine Begegnung mit der französische Kultur, Geschichte und Lebensrealität ermöglichen und Lust auf die französische Sprache und das französische Kino machen.
Der Zeichentrickfilmklassiker KIRIKOU ET LA SORCIÈRE entführt schon jüngste Schüler/innen in ein magisches Afrika. MALABAR PRINCESS ist eine spannende Familienkomödie um einen Jungen auf der Suche nach seiner verschollenen Mutter. Der bezaubernde Dokumentarfilm ÊTRE ET AVOIR über eine Zwergschule in der Auvergne war in Frankreich ein riesiger Publikumserfolg. Die Komödie MOI CÉSAR, 10 ANS 1/2, 1M39 schildert pfiffig das Abenteuer, 10 1/2 Jahre (und ein bisschen pummlig) zu sein. In HOP legt sich Justin, ein junger Einwanderer aus Burundi, mit dem belgischen Staat an. Das Sozialdrama LA PROMESSE machte die belgischen Brüder Dardenne zu weltbekannten Regisseuren. LE FABULEUX DESTIN D'AMÉLIE POULAIN ist immer noch fabelhaft. PERSEPOLIS, die Verfilmung des gleichnamigen BD-Bestsellers, erzählt eine rebellische Jugend zwischen Iran, Österreich und Frankreich. Der Klassiker LE DERNIER MÉTRO von Truffaut inszeniert Theaterleben im Paris der Okkupationszeit. Das Drama ENTRE LES MURS schließlich, der Gewinnerfilm der Filmfestspiele von Cannes 2008, gibt eine sehr realistisch wirkende Bestandsaufnahme des Mikrokosmos Schule im heutigen Frankreich.
Alle Filme werden in Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Reservierungen sind unter der Adresse der Bonner Kinemathek e.V. möglich (geben Sie dazu bitte Ihren Namen und Kontaktadresse, den Namen Ihrer Schule sowie Zahl und Jahrgang der Schüler/innen an). Kurzfristige Reservierungen in der Festivalwoche - die prinzipiell problemlos möglich sind - bitte nur telefonisch vornehmen. Die reichhaltigen, neuen pädagogischen Begleitmaterialen zu den Filmen können Sie kostenlos unter http://www.bonnerkinemathek.de/schule oder unter http://www.institut-francais.fr/cinefete herunterladen (oder in Kopie bei uns anfordern).
Und noch ein Hinweis an alle, die an Cinéfête 10 teilnehmen: Wir bemühen uns, die Veranstaltung so reibungslos und angenehm wie möglich zu gestalten. Aus diesem Grund ist in jeder Vorstellung auch eine zusätzliche Ordnungskraft anwesend. Wir bleiben aber selbstverständlich auf Ihre Kooperation angewiesen. Die Aufsichtspflicht für Ihre Schülerinnen und Schüler liegt weiterhin bei Ihnen. Um Störungen zu vermeiden, sollten Sie möglichst in der Nähe Ihrer Gruppe sitzen. Für den Fall, dass einzelne uneinsichtige Störer/innen aufgefordert werden, den Saal zu verlassen, müssten Sie diese Schüler/innen begleiten. Die beste Vermeidung von Störungen ist aber natürlich eine passende, altersgemäße Filmauswahl und die Einbindung des Films in den Unterricht.
Für eine ausführlichere Vorstellung von Cinéfête 10 empfehlen wir Ihnen, auf jeden Fall die Lehrerfortbildung zu Cinéfête 10 mit Nicole Morello (Institut Français Düsseldorf) am 14.1. 2010 von 15 bis 18 Uhr im Kino in der Brotfabrik zu besuchen, die die Bonner Kinemathek e.V. in Kooperation mit dem Institut Français Düsseldorf und dem Forum 2000 - Nouvelles Options Françaises durchführt. Themen der Fortbildung sind: Präsentation der Filme (Inhalt, Zielpublikum, pädagogische Schwerpunkte) und pädagogischen Materialien (Cinéfête-Dossiers und andere), Vielfältige Zugänge zum Film (Comics, Marionetten, Thema Fußball), Workshop-Arbeit im Unterricht (Das autoportrait, Schreiben eines Drehbuchs mit Hilfe von Fotos). (... Und im Anschluss laden wir wie jedes Jahr zu einem kleinen Umtrunk ein). Bitte senden Sie Ihre Anmeldung für die Fortbildung bis zum 13. Januar 2010 telefonisch, per Mail, Brief oder Fax an die Adresse der Bonner Kinemathek e.V.
Veranstalter des Festivals sind die Französischen Botschaft, die AG Kino Gilde e.V. und die Instituts Français in Deutschland. Cinéfête steht unter der Schirmherrschaft der 16 Bildungsminister und wird unterstützt von Vision Kino – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. In Bonn findet das Festival in einer Zusammenarbeit der Bonner Kinemathek e.V., des Institut Robert Schuman, des Institut Français Düsseldorf und des LVR-LandesMuseums Bonn statt.
[Rundbrief Cinéfête 10 als PDF-Datei]
Bisher konnte eine Frage die Vorfreude auf den Schulkinobesuch belasten: Ist meine Gruppe groß genug für eine Extravorstellung? Was ist, wenn statt der angemeldeten 19 nur 16 Schüler/innen mitkommen können?
Für dieses Problem haben wir jetzt ein Lösungsangebot: Bei Sondervorstellungen für kleine Gruppen - egal ob 19 oder 12 Personen - gilt ab sofort ein Gesamtpreis von 100 Euro (bei Filmen, die extra bestellt werden müssen, 250 Euro). Ansonsten bleibt alles wie gewohnt: Ab 20 Personen beträgt der Eintrittspreis in Schulvorstellungen 5 Euro pro Person, ab 40 Personen 4 Euro pro Person, begleitende Lehrer/innen haben freien Eintritt. In regulären Vorstellungen kostet die Karte ab 8 Personen (Schüler/innen mit oder ohne Lehrer/in) 4 Euro. Für Schulfilmfestivals gelten meistens sogar noch günstigere Eintrittspreise!
cinescuela hat sich mit seiner nunmehr dritten Ausgabe fest in Bonn etabliert. Insgesamt fast 1000 Zuschauer/innen, darunter 785 Schüler/innen und Lehrer/innen - deutlich mehr als in den letzten beiden Jahren - bestätigen die Beliebtheit des Festivals. Die gestiegene Anzahl teilnehmender Schulen, besonders auch die Verdopplung der Zahl Bonner und Kölner Schulen, unterstreicht den Stellenwert des Festivals im schulischen Leben der Region. Seine Ausstrahlung über die Region hinaus zeigt die Beteiligung einer Viersener Schule. Auch beim allgemeinen Publikum hat das Festival inzwischen viele Anhänger gefunden - ein Drittel Zuschauer/innen mehr als im letzten Jahr belegt, dass die Filmauswahl nicht nur für ein Schulpublikum spannend war.
Acht Filme standen diesmal auf dem Programm des Festivals - ein anspruchsvoller Querschnitt durch die spanischsprachige Filmproduktion der letzten Jahre, vom Autoren- bis zum Genrekino, Spielfilme ebenso wie Dokumentarfilme. Der erfolgreichste Film war ein Dokumentarfilm, EL SISTEMA, gefolgt von UN FRANCO 14 PESETAS von Carlos Iglesias, einem Film, der in deutschen Kinos bislang nicht zu sehen war. LA ZONA, TAXI - UN ENCUENTRO und EL ORFANATO erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit. Dass aber auch ein Film wie VOY A EXPLOTAR, für den sich (leider) nur eine geringe Zahl von Schüler/innen und Lehrer/innen entschieden hatte, den Nerv seines jugendlichen Publikums trifft, zeigen die emotionalen Reaktionen gerade auf diesen Film - es lohnt sich, neugierig auf Entdeckungssuche zu gehen!
Die Lehrerinformationsveranstaltung zu cinescuela , die diesmal von der Spanisch-Fachleiterin und Filmexpertin Christiane Peck aus Tübingen geleitet wurde, war mit über vierzig Teilnehmer/innen - darunter auch zwei Referendarsgruppen - außerordentlich gut besucht.
Wie beim letzten Mal fand das Festival in Kooperation mit dem LVR-LandesMuseum Bonn, der Spanischen Botschaft und der Mexikanischen Botschaft sowie dem Deutschen Spanischlehrerverband e.V. statt. Der Film EL SISTEMA wurde in Kooperation mit dem Beethovenfest Bonn präsentiert. Wir danken allen Unterstützern für ihr Vertrauen!
Die nächste Ausgabe von cinescuela ist für den November 2010 geplant. Bitte merken Sie sich diesen Termin jetzt schon vor.
Das spanischsprachige Schulfilmfestival cinescuela bringt vom 24. bis 30. September 2009 spanisches und lateinamerikanisches Kino nach Bonn. Das Besondere des Festivals ist: Die Filme bieten einen anspruchsvollen, authentischen, fesselnden Ausschnitt des heutigen spanischsprachigen Kinos und sind zugleich auf den Spanischunterricht abgestimmt.
Acht Filme sind diesmal im Rahmen des Festivals zu sehen (alle natürlich in spanischer Originalfassung mit Untertiteln). Die Hälfte der Filme ist in Deutschlands außerhalb von Festivals nicht gelaufen. Die Themen sind u.a. Jugend, Freundschaft, Familie, Migration, soziale Unterschiede, Chancen auf ein besseres Leben, ETA/Baskenland und Mexiko. Neben in der Schule bereits bewährten Filmen gibt es viel Platz für Neuentdeckungen: Zum ersten Mal haben wir die - eigentlich nicht 'schultypischen' - Genres Horror und Thriller mit ins Programm genommen. Außerdem sind erstmals zwei Dokumentarfilme dabei, gar nicht trockene, sondern mitreißende Blicke auf Realität. Vielfältige, motivierende Zugänge zu Sprache und Kultur der spanischsprachigen Welt und eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Medium Film sind garantiert.
Das Festival wird vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. und der Bonner Kinemathek e.V. in Kooperation mit dem LVR-LandesMuseum Bonn veranstaltet. Termin ist der 24. bis 30. September 2009. In dieser Zeit werden vormittags, nachmittags und abends Schulvorstellungen im LVR- (Rheinischen) LandesMuseum Bonn (Nähe Bonn Hbf ) und im Kino in der Brotfabrik (Nähe Bonn-Beuel Bhf) angeboten. Der Eintritt zu den Schulvorstellungen beträgt 3 Euro pro Schüler/in.
Am Dienstag, dem 25.8. findet im LVR-LandesMuseum Bonn von 14.30-17.30 Uhr eine (kostenfreie) Lehrerfortbildung statt, in der Christiane Peck (Fachleiterin für Spanisch am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Tübingen) Methoden der Filmarbeit präsentiert.
Kontaktadresse: Förderverein Filmkultur Bonn e.V. Telefon: 0228-478568 Fax: 0228-464767 E-Mail: schule@film-ist-kultur.de.
Veranstaltungsorte: Kino in der Brotfabrik, Kreuzstraße 16, 53225 Bonn-Beuel und LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn (direkt hinter dem Hauptbahnhof).
Veranstaltungsflyer, Einladung/ Information zur Lehrerfortbildung, Spielplan zum Herunterladen
Vom 12. bis zum 18. Februar hat das französische Schulfilmfestival cinéfête 9 in Bonn Station gemacht. Insgesamt über 2000 Schüler/innen und Lehrer/innen haben die sieben Filme des Programms in Bonn gesehen.
Das sehr gute Ergebnis des letzten Jahres wurde sogar noch leicht übertroffen. Gruppen aus insgesamt 25 Schulen waren am Festival beteiligt - und zwar keineswegs nur aus Bonn und seiner näheren Umgebung. Auch Schulklassen aus Köln, Eitorf, Linz und Bad Neuenahr machten sich für cinéfête auf den Weg ins Rheinische LandesMuseum. Der beliebteste Film war FAIS-MOI DES VACANCES (528 Schüler/innen), gefolgt von ENSEMBLE, C'EST TOUT (377), JE M'APPELLE ELISABETH (287) und PERSEPOLIS (282). Anders als bei früheren Festivals gab es diesmal keinen Film, der beim Publikum vollständig "durchgefallen" ist. Die vierzehn Vorstellungen des Festivals waren mit einem Schnitt von 154 Zuschauer/innen pro Vorstellung (2008: 107 Pers./ Vorst.) sehr gut ausgelastet. Fünf Vorstellungen waren fast oder ganz ausgebucht. Wir hoffen, alle, die sich am Festival beteiligt haben, waren ebenso zufrieden wie wir! Verbesserungsvorschläge sind natürlich trotzdem herzlich willkommen.
cinéfête 10 wird vom 18. bis 24. Februar 2010 in Bonn stattfinden. Die Filmauswahl wird voraussichtlich ab Sommer 2009 feststehen - wir werden Sie umgehend informieren. Eine Lehrerfortbildung ist für Januar 2010 geplant.
cinescuela gehörte auch 2008 zu den Höhepunkten unter den Bonner Schulkinoveranstaltungen. Trotz eines anscheinend nicht für alle Schulen günstigen Termins vor den Herbstferien wurde das gute Ergebnis des ersten Jahres nur knapp verfehlt. Wieder haben sich Schulen nicht nur aus Bonn, sondern auch aus Köln und der näheren und weiteren Umgebung beteiligt - sogar Schüler/innen aus Koblenz, Remscheid und Dinslaken sind für cinescuela nach Bonn gekommen!
Der bei weitem erfolgreichste der sieben Filme des Festivalprogramms war AL OTRO LADO, gefolgt von MARIA LLENA ERES DE GRACIA, AZULOSCUROCASINEGRO und TEMPORADA DE PATOS. Unser Konzept, die Filme eng auf Zentralabiturthemen wie Emigration und Jugend abzustimmen, ist damit voll aufgegangen.
Auch die Lehrerinformationsveranstaltung zu cinescuela war mit über zwanzig Teilnehmer/innen gut besucht. Die Präsentation von Marko Maglic, die besonders emotionale Zugänge zum Kino in den Vordergrund stellte, konnte auch (film)erfahrenen Lehrer/innen neue Anregungen geben.
Wie beim letzten Mal fand das Festival in Kooperation mit dem Rheinischen LandesMuseum Bonn, der Spanischen Botschaft und der Mexikanischen Botschaft sowie dem Deutschen Spanischlehrerverband e.V. statt. Außerdem konnte erstmals das Instituto Cervantes Berlin als Unterstützer gewonnen werden. Wir danken allen Unterstützern für ihr Vertrauen!
cinescuela 2009 ist für den 24. bis 30. September 2009 geplant. Bitte merken Sie sich diesen Termin jetzt schon vor.
Unsere Linkliste ist jetzt noch aktueller und umfangreicher - und dürfte damit inzwischen eine der umfangreichsten filmpädagogischen Linklisten überhaupt sein! Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern. Für alle, die es besonders eilig haben, hier die wichtigsten Links in Kürze:
Auf den Seiten zur Filmanalyse, auf die die ersten Links verweisen, finden Sie ausführlich genug und mit Bildmaterial die einschlägigen Fachbegriffe. Hier können Sie auch (am Besten mit entsprechenden Suchaufgaben) ihre Schülerinnen und Schüler selbst auf die Suche schicken. Wer es gern noch etwas gründlicher hätte, findet in den folgenden Online-Lexika weiterführende Information. Neu sind die Links zu Methoden der Filmarbeit. Wenn Sie zu einem neueren Kinofilm allgemeine Informationen benötigen, empfiehlt sich ein Blick in filmz.de (mit sehr ausführlichen Linklisten zu Filmseiten der Filmverleihe - oft mit interessanten Pressematerialien -, Filmkritiken, Interviews usw.) oder film-zeit.de (mit Links und Zitaten aus Filmkritiken), die ausführlichste Datenbank auch für ältere Filme ist die Internet Movie Database imdb.com. Für Ihre Suche nach pädagogischen Tipps und Materialien zu neueren Filme ist kinofenster.de, das Onlineangebot von Vision Kino und der Bundeszentrale für politische Bildung, die beste Adresse. Dort können Sie z.B. nach (v.a. deutschsprachigen) Filmheften suchen, finden Veranstaltungshinweise, einen Glossar zu Fachterminologie usw.
Soviel fürs erste. Für alle spezielleren Interessen empfehlen wir: Stöbern Sie doch einmal in unserer Linkliste. (Und wenn Sie im Internet einen superpraktischen Link gefunden haben, der noch nicht in unserer Liste steht, freuen wir uns, wenn Sie ihn uns mitteilen. Vielen Dank im Voraus!)
Sie haben noch nicht so viel Erfahrung mit Filmen? Oder Sie wollen mal etwas Neues ausprobieren? Oder Sie haben etwas ausprobiert, und möchten es anderen mitteilen? Kein Problem: In unserer Methodenkiste finden Sie praktische Tipps zum Filmeinsatz in der Schule. Und wenn Sie selbst einen Tipp loswerden wollen, veröffentlichen wir ihn gerne.
Film ist ein wichtiger Teil unserer Kultur, ist Kunst, ist ein Medium, das überall präsent ist, und nicht zuletzt: Kinder und Jugendliche lieben Filme. Filme ermöglichen einen authentischen Zugang zu Fremdsprachen, machen historische und kulturelle Zusammenhänge erlebbar, sind Sprechanlass, Anregung für Diskussionen über politische und ethische Themen. Filme motivieren, aktivieren kognitiv und emotional, sind ein Beitrag zu einem lebendigen, lernerorientierten Unterricht, zu einem Lernen mit vielen Sinnen, unterstützen die Integration auch lernschwacher und sozial benachteiligter Schüler/innen. [weiterlesen...]
In den Zeiten von Zentralabitur, strengen Vorgaben zu außerschulischem Unterricht und erhöhter Unterrichtsbelastung ist ein Kinobesuch nicht immer einfach. Wir tun alles dafür, es Ihnen trotzdem so leicht wie möglich zu machen: [weiterlesen...]
Informationen und aktuelle Filmvorschläge für Schulvorstellungen erteilt gerne: Ansgar Thiele